Köningsberger Straße in Uslar wird ein halbes Jahr Baustelle

Höchste Zeit: Die Königsberger Straße befindet sich in keinem baulich guten Zustand, wie diese Bild von einem Gehwegbereich beweist. Foto: Stadt Uslar/nh

Uslar. Die Stadt Uslar legt am Montag, 27. April, mit ihrer größten Baustelle los: Vollausbau der Königsberger Straße auf dem Eichhagen in Uslar, dem größten Wohngebiet der Kernstadt.

Das Baumanagement unter Bereichsleiter Ralf Müller macht daher als erstes auf Verkehrsbehinderungen aufmerksam. Außerdem wird während der Bauzeit kein Durchgangsverkehr möglich sein. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass die Einbahnregelung, die bisher für die Königsberger Straße gilt, während der Bauzeit aufgehoben ist. Alle Verkehrsteilnehmer werden daher zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

Für die Königsberger Straße gibt es sozusagen das Komplettpaket: Strom und Wasser, Kanal und Fahrbahn werden altersbedingt erneuert. Für die Strom- und Wasserleitung sind die Stadtwerke zuständig, für den Mischwasser-Kanal der Abwasserbetrieb der Stadt Uslar, für die Straße die städtische Bauverwaltung. Die Leitung für das Projekt Königsberger Straße hat aus städtischer Sicht Volker Mäder.

Als erstes wird der Kanal erneuert. Die Arbeiten beginnen vom Amselweg aus. Anschließend werden Wasser, Gas- und Stromleitungen neu verlegt, bevor zum Schluss der Straßenbau auf dem Programm steht. Das Bauprojekt ist bis Mitte Oktober geplant.

Die Stadt richtet sich mit einem Aufruf erneut an alle Anlieger: Falls einer im Zuge der Bauarbeiten eigene Projekte verwirklichen will wie zum Beispiel die Erneuerung seiner Garageneinfahrt, sollte er sich - falls noch nicht geschehen – mit dem Bauamt in Verbindung setzen.

Bisher seien die Anlieger der Königsberger Straße immer regelmäßig informiert worden, versichert Baumanagement-Chef Ralf Müller.

Die Kosten für das Projekt sind mit 550.000 Euro veranschlagt, allein der Straßenbau macht 337.000 Euro aus. Die 290 Meter lange Straße wird künftig nur noch einen Gehweg bekommen, und zwar auf der Südseite. Der Gehweg wird gepflastert, die Straße asphaltiert.

Die Straßenerneuerung ist straßenausbaubeitragspflichtig: Die Anlieger zahlen 60 Prozent der Kosten. Weil mit den neuen Leitungen und dem neuen Kanal auch noch andere am Projekt beteiligt sind, fällt der Ausbau insgesamt günstiger aus. Die Anlieger sind über weitere Details bei Baubeginn schriftlich informiert worden und sollen über den weiteren Bauablauf rechtzeitig angeschrieben werden. 

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