St.-Johannis-Gemeinde

Konfirmation in Uslar lief streng nach Hygienekonzept und mit viel Abstand ab

Sicherheit geht vor: Im Altarraum der St.-Johannis-Kirche in Uslar waren auf Abstand Stühle für die Konfirmanden aufgestellt. Vikarin Friederike Böhm (hinten, von links), Pastorin Astrid Jasper und Pastor Max Apel achteten darauf und nahmen die Masken nur für ihre Wortbeiträge ab.
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Sicherheit geht vor: Im Altarraum der St.-Johannis-Kirche in Uslar waren auf Abstand Stühle für die Konfirmanden aufgestellt. Vikarin Friederike Böhm (hinten, von links), Pastorin Astrid Jasper und Pastor Max Apel achteten darauf und nahmen die Masken nur für ihre Wortbeiträge ab.

Ein Jahr lang mussten die Konfirmanden in Uslar warten, jetzt konnte ihre Konfirmation endlich stattfinden.

Uslar - Einen Gottesdienst und eine Feier wie in der Zeit vor der Corona-Pandemie gab es jedoch nicht. Als Annika, Leon, Lea-Marie, Chantal, Leonie, Luis und Alexander nacheinander, mit Abstand und Maske in die feierlich geschmückte St.-Johannis-Kirche einzogen, wussten sie genau, wer ihnen dabei zusieht. Zehn Familienmitglieder durfte jeder mitbringen, alle waren vorab angemeldet worden und hatten fest zugewiesene Plätze in den Kirchenbänken erhalten.

Jede Familie und jeder Hausstand saßen in ausreichendem Abstand voneinander getrennt. Die Konfirmanden nahmen ebenfalls mit Abstand im Altarraum Platz. Urkunden, Konfirmationskerzen und kleinen Geschenke hatten Pastorin Astrid Jasper, Pastor Max Apel und Vikarin Friederike Böhm neben jedem Stuhl platziert. Alles lief streng nach dem extra erstellten Hygienekonzept ab.

Im Frühjahr 2020 habe man den Konfirmationsgottesdienst aufgrund der Corona-Pandemie auf das Jahr 2021 verschoben, sagte Pastorin Astrid Jasper. Da konnte man noch nicht ahnen, was immer noch gilt: „Nichts ist planbar, die Möglichkeiten eingeschränkt“, so die Pastorin in ihrer Ansprache.

Zwei Konfirmationsgottesdienste hat es in der evangelischen Kirchengemeinde in Uslar in diesem Jahr schon gegeben, weitere werden folgen. Im Herbst hat außerdem ein neuer Jahrgang mit dem Konfirmandenunterricht begonnen, der im September konfirmiert wird. Der Unterricht hat unter freiem Himmel stattgefunden, im großen Gemeindesaal und in der Kirche. Wie in der Schule gab es außerdem Aufgaben für zu Hause, Kontakt hielten Teamer, Pastoren und Konfirmanden über eine spezielle App, die KonApp.

Die Konfirmanden, loben die Pastoren, seien auch häufig und in großer Zahl in den Gottesdiensten zu sehen. Ob der Konfirmandengottesdienst im Herbst dann schon wie gewohnt mit großer Gemeinde, Singen und ohne Maske stattfinden kann, ist fraglich. Feierlich wird er bestimmt, denn auch wenn die Gemeinde nicht singen darf, bleibt es nicht still. Den aktuellen Gottesdienst begleiteten mit Orgel und Gesang von der Empore aus Kreiskantor Ole Hesprich sowie die Teamer Aaron Reschke und Henning Müller.

Die Konfirmanden und die Gemeinde dankten mit Applaus. Gudrun Porath

Urkunde und Kerze zur Konfirmation in Uslar, die sonst persönlich überreicht wird, war auf den Stühlen platziert.

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