Konzept für die Lange Straße mit Schlangenlinien und Kunstwerken

MatthiasRiemer

Uslar. Der Arbeitskreis Innenstadtbelebung hat am Mittwochabend im Rathaussaal vor dem Wirtschafts- und Entwicklungsausschuss und 50 Zuhörern das Konzept für die Gestaltung der Langen Straße nach Öffnung der Fußgängerzone für den Straßenverkehr vorgestellt.

Daraus wird nun eine Beschlussvorlage, die kommunalpolitisch auf den Weg gebracht werden muss.

Das Konzept sieht für die Lange Straße einen Einbahnverkehr in Richtung Rathaus vor. Zulässig ist Tempo zehn, alle Verkehrsteilnehmer sollen gleichberechtigt sein.

Pflanzkübel und Kunst

Als Verkehrsführung ist eine Schlangenlinie für die Lange Straße vorgesehen. Wie Matthias Riemer als Sprecher für den Arbeitskreis erläuterte, soll der geschlängelte Kurs zum einen mit Hilfe der großen Blumenkästen, die es schon gibt, hergerichtet werden, zum anderen mit einer Idee aus dem künstlerischen Bereich. Dazu sollen Eisenplatten mit heimischen Motiven wie dem Sollingturm auf Eichenstelen aufgestellt werden. Diese Vorgehensweise ist schon mit der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt, berichtete Matthias Riemer. Ziel ist in erster Linie zu verhindern, dass Autos geradeaus durchschießen können, wie es Riemer formulierte.

Zäune um die Gastronomie

Die Gastronomie, so ist es nach einem Ortstermin verabredet worden, will als Abgrenzung ihrer Außenbereiche kleine Zäune installieren. Die Gespräche mit den Gastronomen seien im übrigen durchweg positiv verlaufen, sagte Riemer.

Als weitere Maßnahme ist vorgesehen, am Spenneweihbrunnen eine Art Ruhebereich zu erschaffen. Dort sollen dafür zwei bis drei Bänke aufgestellt werden.

Die Zahl der Parkplätze an der Langen Straße gab Riemer mit 15 an. Ein Teil werde aus den bereits im Pflaster markierten Stellflächen bestehen. Zudem kämen neue hinzu, die auch parallel zur Straßen angelegt werden sollen.

In der Nähe der gastronomischen Betriebe sollen noch Fahrradständer aufgestellt werden. Außerdem ist vorgesehen, Spielgeräte, wie sie schon vorhanden sind, als Gestaltungselemente einzusetzen.

Riemer sagte, dass alles nur der Beginn sei und nach und nach erweitert werden solle. Manches müsse sich erst entwickeln und man müsse dann zum Beispiel mit Sitzmöglichkeiten und Spielgeräten reagieren. Die Vorschläge, die der Arbeitskreis in zwei Jahren erarbeitet habe, müssten weiterentwickelt werden.

Bei der Konzeptvorstellung für die Lange Straße demonstrierten Politik, Verwaltung und Wirtschaftsvereinigung Region Uslar Einheit. Denn am Anfang erinnerte Sven Borchert als Vertreter der Verwaltung an den Werdegang der Altstadtsanierung, während Bernd Franke (Wählergemeinschaft) nach der Konzeptpräsentation von Region-Uslar-Chef Riemer mehr in die Zukunft schaute und vor allem für die Überwachung des Verkehrs plädierte. 

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.