Baustelle beendet

Kreisstraße Uslar - Wiensen ab Samstag wieder freigegeben

Alles neu: Radweg und Kreisstraße 449 zwischen Uslar und Wiensen, hier der Blick vom Tappenberg-Abzweig in Richtung Uslar.
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Alles neu: Radweg und Kreisstraße zwischen Uslar und Wiensen, hier der Blick vom Tappenberg-Abzweig in Richtung Uslar.

Die Kreisstraße Uslar - Wiensen wird am Samstag wieder für den Verkehr freigegeben.

Uslar/Wiensen – Endlich! Das werden viele Menschen im Uslarer Land denken, wenn am Samstag, 17. Juli, die Kreisstraße Uslar-Wiensen wieder für den Verkehr freigegeben wird. Seit dem 1. März war die Straße, die die Hauptverbindung vom Uslarer Land an die Weser darstellt, wegen der Verbreiterung des Radwegs und der Erneuerung der Straße voll gesperrt.

Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel nahm am Mittwochmorgen die offizielle Freigabe vor, die aber erst am Samstag im Laufe des Tages vollzogen werden kann, weil einige Restarbeiten wegen des Regenwetters noch nicht erledigt werden konnten, sagte Bernd Gebauer, Zweigstellenleiter der Firma Eurovia aus Osterode.

Die Landrätin ging auch kurz auf die verfrühte Freigabe der Straße ein, die der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen vorige Woche versehentlich für den 9. Juli angekündigt hatte und tags drauf wieder zurücknahm. Fakt ist jetzt, dass der reguläre Fahrplan der Linien 211 und 214 am Montag, 19. Juli, wieder aufgenommen wird.

Die Landrätin gab am Mittwoch zu, dass man den Verkehrsteilnehmern einiges zugemutet habe, zumal die Bauarbeiten sich erheblich verzögerten. Die Freigabe war eigentlich für den 21. Mai vorgesehen. Doch die zusätzliche Sicherung der Böschung über dem Radweg und die durch den Winter stärker als angenommene Schädigung der Fahrbahn führten zu der Verzögerung.

Das habe auch zu einer hohen Belastung auf den Umleitungsstrecken geführt, berichtete die Landrätin. Umso größer sei die Freude, dass die Straße am Samstag wieder freigegeben werde und und alles fertig sei. Die Landrätin dankte den beteiligten Firmen vor allem dafür, dass sie sich vielen Herausforderungen gestellt hätten. Die Kosten gab sie mit 1,175 Millionen Euro an.

Der Anteil für den Radweg betrage 725 000 Euro. Die Landrätin nannte den Ausbau des Radwegs auf 2,50 Meter Breite als zukunftsfähig. Sie dankte explizit Michael Mocha als Fachbereichsleiter Gebäude- und Verkehrsinfrastruktur beim Landkreis, der sich nach dem Mehraufwand nun zuversichtlich zeigte, dass es alles länger hält.

Uslars Bürgermeister Torsten Bauer sagte, dass den Uslarern mit der Straßensperrung einiges abverlangt worden sei, insbesondere den Wiensern. Er hätte zwar für eine Verkehrsführung plädiert mit halbseitiger Sperrung, lobte den Landkreis als Bauherren aber für seine Kreativität, was die Umleitung anging. Immerhin musste die Feuerwehr aus Uslar bei einem Einsatz in Wiensen mit der Drehleiter anrücken: Die passte gerade so durch die Bahnunterführung bei der Steimke. Bauer hob die Radwegverbreiterung hervor. Das passe gut ins Konzept.

Bernd Gebauer von der Firma Eurovia lobte die Arbeit seiner Kollegen und bestätigte, dass sie oft vor Herausforderungen gestanden hätten. Er dankte extra dafür, dass die Straße für die Arbeiten komplett gesperrt wurde. Das habe für mehr Sicherheit der Mitarbeiter beigetragen. Außerdem dankte Ralph Wagener vom Ingenieurbüro Rinne und Partner (Rosdorf) für die Zusammenarbeit. (fsd)

Gesprächsrunde nach der üblichen Freigabe der Straße Uslar-Wiensen mit symbolischen Durschneiden mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (roter Mantel) und Vertretern beteiligter Firmen und Verbände.

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