Zeltfest von Sportverein und Heimatverein

Lob beim Jubiläumsfest für den Tuspo: Sport hält ganz Kammerborn fit

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Ehrung für Regina Gruhne, hier mit Heinz-Willi Elter.

Kammerborn. Mit eineem Zeltfest feierten die Menschen am Wochenende das 50-jährige Bestehen des Tuspo und das 40-jährige Bestehen  des Heimatvereins. 

Beim „Kommers“ handelt es sich um einen „aus besonderem Anlass abgehaltener abendlicher Umtrunk in feierlichem Rahmen“. Das berichtete Pastor Carsten Schiller am Samstag beim Kommers des Turn- und Sportvereins (Tuspo) Kammerborn, der am Wochenende sein 50-jähriges Bestehen zusammen mit der 40-Jahr-Feier des Heimatvereins Cammerborn feierte.

Im Mittelpunkt standen am Samstag zunächst aber Ehrungen im Festzelt an der Grillhütte, die in Kammerborn „Stadthalle“ heißt. Der Tuspo hat rund 130 Mitglieder, wusste der Vorsitzende des Kreissportbundes Northeim-Einbeck, Heinz-Jürgen Ehrlich. Er verlieh Alwin Tietze eine goldene Ehrennadel des Landessportbundes für sein Engagement seit über 25 Jahren in Vorstandsfunktionen. Silberne Ehrennadeln erhielten Sigrid Saller und Kerstin Müller, die sich seit über 20 Jahren engagieren.

Eine besondere Ehrung und stehenden Applaus im mit rund 250 Gästen voll besetzten Zelt gab es für Regina Gruhne. Der langjährigen Übungsleiterin (37 Jahre) überreichte Heinz-Willi Elter als Vorsitzender des Turnkreises Northeim-Einbeck eine Kreisehrennadel des Niedersächsischen Turnerbundes. Elter bezeichnete Gruhne als „Turnmutter“, die schon Generationen für den Sport motiviert und mit dazu beigetragen hat, dass das Dorf fit bleibt.

Vom Tuspo-Vorsitzenden Frank Müller, der den Abend moderierte, und seiner Stellvertreterin Sigrid Saller wurden außerdem Gründungsmitglieder, von denen nicht alle erschienen waren, geehrt. Das waren Fritz Kettler, Waldemar Kunkel, Werner Kunze, Hans-Herbert Pöppe und Alwin Tietze.

Gratulation zu LSB-Ehrennadeln: Sigrid Saller, Kerstin Müller, Alwin Tietze und KSB-Chef Heinz-Jürgen Ehrlich.

Müller gab zuvor einen Einblick in die Geschichte des Vereins, der von 21 sportbegeisterten Einwohnern 1967 gegründet wurde. In erster Linie wurde Fußball gespielt, heiß es. Man habe aber auch andere Sportarten wie Turnen, Tischtennis und Volleyball im Angebot und von 1969 einige Jahre lang einen Fußballplatz nahe der Ahle gehabt. Im Tuspo wurde zudem Theater gespielt und Karneval gefeiert.

Gesellschaftliche Bedeutung

Heute sind Tuspo-Mitglieder unter anderem als Fußballer in Spielgemeinschaften engagiert. Außerdem gibt es eine aktive Senioren- und Freizeitgruppe sowie Kinderturnen und mehr.

Uslars Bürgermeister Torsten Bauer unterstrich in seiner Rede die gesellschaftliche Bedeutung des Sports, bei dem die Geselligkeit nicht zu kurz kommen dürfe. Er lobte das aktive Tuspo-Vereinsleben. Gratulanten waren zudem Vertreter befreundeter Vereine und Gruppen. Im Anschluss sorgte die Partyband Dolce Vita (Höxter) für Musik und Unterhaltung.

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