Mit neuem Konzept

Maifeier in Uslar: Arbeitskreis kündigt  Fortsetzung an

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Sehr gut besucht war die Maikundgebung in diesem Jahr in Uslar. 

Die neu aufgelegte Maifeier, die in Uslar für einen Besucherrekord gesorgt hat, soll im nächsten Jahr wieder stattfinden. Das verkündete der verantwortliche Arbeitskreis.

Man werde am Konzept arbeiten und es verbessern, heißt es. Dem Arbeitskreis gehören der Betriebsrat der Firma Demag mit Norbert Wehrhahn, Karsten Rojahn, Martina Neupert und Aaron Gummich sowie Norbert Kiefer von der IG Metall, Jürgen Bodzinski (VW Baunatal), Dr. Wolfgang Schäfer (Bodenfelde), Matthias Rieger vom DGB Uslar-Bodenfelde und Arno Riedke (Uslarer Ortsbürgermeister und Gewerkschaft Verdi) an.

Für den 1. Mai 2020 gab der Arbeitskreis die Devise aus: kürzere Reden und bessere Technik. Zudem soll am Konzept mit einer Mischung aus Geselligkeit, Kultur und Politik festgehalten werden. Neben Redebeiträgen und Live-Musik, Essen und Getränken sollen sich wieder Gewerkschaften und auch örtliche Vereine und Verbände mit Info-Ständen beteiligen können. Zudem sollen wieder Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten werden. Gedacht ist ferner daran, eine Ausstellung für die Maikundgebung zu konzipieren und die Situation der Arbeitnehmer vor Ort mehr in den Fokus zu stellen.

Die Botschaft des Arbeitskreises lautet zudem, dass er offen ist für weitere Mitstreiter und für Ideen für die Gestaltung der Maifeier. Fest steht, dass bereits im September mit den Vorbereitungen für die Maikundgebung 2020 begonnen werden soll. Man werde die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten, was die Planungen angeht.

Karsten Rojahn, der federführend an der Organisation beteiligt war, stellte fest, dass mit der neuen Maifeier in Uslar wieder etwas auf die Beine gestellt wurde, das weit über die Grenzen der Stadt wahrgenommen worden ist. Die Maifeier war so gut besucht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und die Botschaft lautete: Es hat den Menschen gefallen. In Südniedersachsen hatte keine Stadt außer Göttingen mehr Besucher bei der Maikundgebung als Uslar.

Die Organisatoren hatten zu Spitzenzeiten über 500 Besucher gezählt. Gelobt wurde, dass die Veranstaltung im Vorfeld gut beworben worden war, unter anderem gab es Lob für die gelungene Einladungspostkarte auf Idee von Dr. Wolfgang Schäfer. Ihm war wichtig, alte Strukturen zu durchbrechen. Es sei zudem gelungen, mehr jungen Menschen zur Teilnahme zu bewegen.

Wichtig war die Fortsetzung der Kooperation mit dem Ortsrat Uslar und dem Maibaumaufstellen als Auftakt für die Feier. Während Uslars Ortsbürgermeister Riedke das Engagement des Demag-Betriebsrates und der Mitarbeiter herausstellte, sagte Dr. Wolfgang Schäfer, dass die Uslarer Maifeier ein wichtiger Beitrag war, um dem gewerkschaftlichen Rückzug aus der Fläche entgegenzusteuern.

Der Arbeitskreis unter Federführung des Betriebsrates der Demag hatte sich das neue Konzept überlegt, nachdem der DGB die Uslarer Maikundgebung wegen wenig Resonanz 2017 schon einmal abgesagt hatte und ganz aufzugeben drohte.  fsd

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