Maßnahmen-Katalog für die Uslarer Innenstadt liegt noch in der Schublade

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Uslar. Dass die Fußgängerzone in Uslar wieder geöffnet werden soll, erhitzt die Gemüter. Es gibt zwei große Lager mit Befürwortern vor allem aus dem Lager der Kaufleute und der CDU. Demgegenüber stehen diejenigen, die die autofreie Lange Straße gern behalten wollen.

Dahinter stand politisch gesehen vor allem die SPD. Nun ist die Entscheidung gefallen. Die Fußgängerzone soll wieder für den Verkehr freigegeben werden, allerdings nur mit flankierenden Maßnahmen. Bekanntlich gibt es zur Zukunft der Uslarer Innenstadt einen Arbeitskreis, der vor zwei Jahren eingesetzt wurde, um sich Gedanken zu machen.

Er hatte die Änderung der Verkehrsführung als wichtigste Forderung aufgestellt und eben auch begleitende Maßnahmen aufgelistet. Im Prinzip geht es darum, dass ein Verkehrskonzept und ein Leerstandskataster erarbeitet und das Beschilderungssystems überarbeitet werden sollte.

Wir listen an dieser Stelle den Maßnahmenkatalog auf, der nach wie vor Gültigkeit hat und Grundlage für die weitere Beratung des Arbeitskreises ist, bestätigte am Dienstag Bürgermeister Torsten Bauer. Das Gremium soll nach Ostern wieder zusammengerufen werden und seine Arbeit fortsetzen. Dem Arbeitkreis gehörten bisher Vertreter aus Politik, Verwaltung und Kaufmannschaft an.

Hier die bisher bestehenden Forderungen:

• Für Veranstaltungen – gemeint sind Pekermarkt, Spenneweih, Landmarkt und ähnliches – wird die Lange Straße für den Verkehr wieder gesperrt.

• Die Straßenbeschilderung wird ergänzt und erneuert.

• Neue Parkplatz werden angelegt (bereits für das Ärztehaus beschlossen, Anmerk. d. Redaktion).

• Ruhezonen werden geschaffen: Sitzmöglichkeiten Spielgeräte, Kunst.

• Fahrradständer werden aufgestellt, Fahrradverkehr damit angeregt.

• Kurzzeitparkplätze sollen geschaffen werden.

• Flächen für Gastronomie (Außenbestuhlung) sind zu berücksichtigen.

• Begrünung der Innenstadt.

 • Fußgängerbereiche sind zu planen und zu berücksichtigen,

• Der fließende Verkehr soll überwacht werden.

• Parkraumbewirtschaftung mit Automaten.

• Überarbeitung der Schaufenstergestaltung der aktiven Geschäfte.

• Zwei weitere Leuchten für den Lavesplatz (Kreuzung Kurze Straße/Mühlenstraße/Braustraße).

• Linksabbieger von der Bundesstraße 241 an der Volksbank in die Kurze Straße zulassen.

• Begehung der Innenstadt mit dem gesamten Stadtrat.

• Runder Tisch für Grundstückseigentümer in der Innenstadt.

• Erweiterung der Stadtrundgänge.

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