Stadtwerke planen Investitionen von 1,4 Millionen Euro

Mehr Effizienz fürs zentrale Uslarer Klärwerk

Förderschnecken der Uslarer Kläranlage: Für diesen Bereich soll Geld investiert werden.
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Förderschnecken der Uslarer Kläranlage: Für diesen Bereich soll Geld investiert werden.

Der Abwasserbetrieb der Stadt Uslar plant 2021 eine Investition von 780.000 Euro für das Leitungsnetz. Außerdem soll für 920.000 Euro die Effizienz der Kläranlage verbessert werden.

Uslar – Die Planungen segnete der Abwasserausschuss in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung im alten Rathaus einstimmig ab. Im Kanalnetz benannten Martin Adolph als Geschäftsführer der Stadtwerke Uslar GmbH und Mitarbeiter als größere Einzelmaßnahmen den zweiten Bauabschnitt des Amselweges in Uslar und die Verlängerung der Kanäle in der Erweiterung des Neubaugebietes am Papenfeld in Volpriehausen.

Zur Schadensabwehr und Fremdwasserbekämpfung soll die Kanal-Situation am Neustädter Platz im nächsten Jahr neu geplant und in den folgenden Jahren realisiert werden. Bei den Bauarbeiten werde es voraussichtlich zu längeren Vollsperrungen kommen.

In Wiensen soll ein weiterer Abschnitt eines „verwurzelten“ Schmutzwasserkanals bearbeitet werden. Für den in diesem Jahr begonnenen Ausbau der Ernst-Reuter-Straße soll zudem der Regenwasserkanal erstellt werden.

Dickster Brocken bei den Investitionen werden Arbeiten an der zentralen Kläranlage für 920.000 Euro sein. Unter anderem soll das Belebungsbecken III mithilfe von Fördergeld auf eine energieeffizientere Druckbelüftung umgerüstet werden. Aus einer Energiestudie ergeben sich weitere Maßnahmen, unter anderem der Austausch mehrerer Pumpen. Damit werden Maßnahmen fortgesetzt, die in diesem Jahr begonnen wurden.

Die 1978 gebaute Kläranlage zwischen Schoningen und Ahlbershausen könne wegen ihres Alters aber nur begrenzt energieeffizienter gestaltet werden. Offen ließ Stadtwerke-Geschäftsführer Adolph, wann die für das Areal geplante Photovoltaik-Anlage gebaut werde.

Höchster Ausgabeposten ist der Bau einer Druckbelüftung für das dritte Klärbecken, der mit 600.000 Euro veranschlagt worden ist. Weitere 200.000 Euro sind für Verbesserungsmaßnahmen am Schneckengetriebe der Anlage und an Pumpen vorgesehen.

Der Erfolgsplan des Abwasserbetriebs schließt mit einem Minus von 170.000 Euro ab. Die Gebühren-Bedarfsberechnung für das Wirtschaftsjahr 2021 hat ergeben, dass keine Anhebung der Kanalbenutzungsgebühren erforderlich ist, weil zunächst bereits gebildete Rücklagen aufgelöst werden sollen. (zhp)

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