Metaller unterstützten Uslarer Bierbrauer beim Tarifkonflikt

Redner beim Warnstreik: Reinhard Möller (links) und Manfred Zaffke. Foto: Schneider

Uslar. 150 Metaller sind am Dienstagvormittag in Uslar für eine Stunde vor dem Tor der Firma Terex/Demag in den Warnstreik getreten.

Die Metaller fordern eine neue Altersteilzeit und mehr Bildungsteilzeit. Sie erklärten sich darüber hinaus solidarisch mit den Kollegen von der Uslarer Brauerei Bergbräu, die sich ebenfalls in einer Tarifauseinandersetzung befinden.

Die Mitarbeiter der Uslarer Brauerei kämpfen derzeit um einen neuen Haustarifvertrag, sagte Martina Neupert vor den Terex-Toren und erinnerte, dass es für die Bergbräu-Mitarbeiter sei 2006 keine Entgelterhöhungen mehr gegeben habe. Neupert sprach den Kollegen beim Kampf um mehr Geld die Solidarität aller Betriebsräte der Uslarer Unternehmen aus. Lohnverzicht sichere keine Arbeitsplätze, sagte Martina Neupert.

Zudem wurde eine Solidaritätsbekundung für die Metaller von der für die Brauerei zuständigen Gewerkschaft NGG (Nahrung, Genuss, Gaststätten) ausgesprochen.

Am Warnstreik in Uslar beteiligten sich 120 Mitarbeiter von Terex und 30 von der Firma Spänex und einige Einzelgänger. Die Forderungen für die Arbeitnehmer bekräftigte Terex-Betriebsrat Reinhard Möller und Manfred Zaffke von der IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz. Ihre Botschaft: Die Arbeitgeber müssen bei allen Forderungen der Arbeitnehmer noch eine kräftige Schippe drauflegen. Der einstündige Warnstreik war mit einem Frühstück verbunden. (fsd)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.