Einschulung

Erstklässler feiern in Uslar mit bunter Tüte und Maske

Erinnerungsfoto mit buntem Mundschutz: Die Giraffe ist das Symboltier der Uslarer Klasse 1a, die als erste unter Corona-Bedingungen eingeschult wurde. Neu ist die Schule nicht nur für die Kinder, sondern auch für ihre Klassenlehrerin Sonja Hecht, die zuvor in der Nähe von Braunschweig unterrichtet hat.
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Erinnerungsfoto mit buntem Mundschutz: Die Giraffe ist das Symboltier der Uslarer Klasse 1a, die als erste unter Corona-Bedingungen eingeschult wurde. Neu ist die Schule nicht nur für die Kinder, sondern auch für ihre Klassenlehrerin Sonja Hecht, die zuvor in der Nähe von Braunschweig unterrichtet hat.

Bunter Mundschutz, bunte Schultüten und nur jeweils eine Klasse samt Eltern auf Abstand in der Turnhalle, so sah in diesem Jahr die Einschulung der 68 Erstklässler in der Grundschule Uslar aus.

Uslar - Schulleiter Lars Woppowa begrüßte jede der drei Klassen einzeln in der Turnhalle, wo sonst zur Einschulung ein großes Gewusel herrscht und die Lautstärke kaum in den Griff zu bekommen ist, lief in diesem Jahr alles in sehr geordneten Bahnen. Bereits der traditionelle Einschulungsgottesdienst in der evangelischen St. Johanniskirche gab die Richtung vor. Jede Klasse war einzeln eingeladen, so dass es insgesamt drei Gottesdienste gab.

Klassenweise ging es dann in der Grundschule weiter, mit Maske, Händedesinfektion und Einbahnstraßenkonzept auf dem Schulgelände. In der Turnhalle, wo die Erstklässler das erste Mal ihre Klassenlehrer kennenlernen und Schulleiter Lars Woppowa seine Ansprache hält, hatte der Hausmeister die Stuhlreihen für die Eltern in weitem Abstand aufgestellt. Damit eine Familie zusammensitzen konnte, waren jeweils drei Stühle zusammengestellt, bevor mit einem Abstand von mindestens 1,50 Metern die nächste Stuhlgruppe folgte. Für die Erstklässler hatte die Schule kleine Bänke davor aufgestellt, das Rednerpult des Schulleiters stand mit großem Abstand davor.

Kaum hatte eine Klasse samt Angehörigen die Turnhalle verlassen, wurden alle Möbel desinfiziert. Weil auch die übliche Willkommens-Aufführung der zweiten und dritten Klassen ausfallen musste, hatten diese Namensschilder im Graffiti-Stil für ihre neuen Mitschüler gemalt.

Zuerst lernten die Kinder der 1a ihre Klassenlehrerin Sonja Hecht kennen. Hecht, die neu an der Schule ist, hatte für sie eine Kerze mitgebracht, auf der eine Giraffe abgebildet ist. Das gleiche Bild hatten die Kinder auch an einem Band um den Hals hängen. Jede Klasse habe ein Tier als Orientierungssymbol, dass sie während der gesamten Grundschulzeit begleite, berichtete Schulleiter Lars Woppowa.

Woppowa freute sich, dass die Kinder trotz Maske sehr motiviert auf seine Frage antworteten, was sie denn in der Schule lernen wollen. Lesen, Schreiben und Rechnen liegen demnach hoch im Kurs.

Damit konnten die Kinder schnell beginnen, denn nach 15 Minuten war die Einschulungszeremonie bereits vorbei und es ging zur ersten Schulstunde in den Klassenraum. Dort treffen sie sich ab Montag täglich wie auch die anderen Klassen der Grundschule.

Erstmalig nach dem Lockdown haben wieder alle Klassenstufen zeitgleich Unterricht. Um das Hygiene- und Abstandskonzept einzuhalten und damit sich die Klassenstufen nicht begegnen, finden die Pausen zeitversetzt statt.  zyp

Alles auf Abstand: In der Turnhalle der Grundschule Uslar gab es nacheinander drei Einschulungsveranstaltungen, um zwischen den Familien genügend Abstand einhalten zu können.

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