Albert-Schweitzer-Familienwerk

Berufsbildende Schulen in Uslar bilden jetzt auch Praxisanleiter aus

Bei der Arbeit: Eine Praxisanleiterin (links) mit Ergotherapeutin und einer Bewohnerin in der Albert-Schweitzer-Altenhilfe in Bleckede.
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Bei der Arbeit: Eine Praxisanleiterin (links) mit Ergotherapeutin und einer Bewohnerin in der Albert-Schweitzer-Altenhilfe in Bleckede.

Eine neue Weiterbildung bieten die Berufsbildenden Schulen des Familienwerks in Uslar an.

Uslar – Die Berufsbildenden Schulen (BBS) des Albert-Schweitzer-Familienwerks Uslar haben im Herbst mit der neuen Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmannmann begonnen. Zudem ist eine Weiterbildung zum Praxisanleiter in der Pflege hinzugenommen. Die erste dieser Art ist erfolgreich beendet worden.Pflegefachmänner und -frauen übernehmen nach erfolgreichem Abschluss der siebenmonatigen Weiterbildung die Aufgabe, Schüler in der betrieblichen Praxis auszubilden und neue Mitarbeiter und Pflegehelfer in die praktische Pflege einzuweisen, erklärt das Familienwerk in einer Pressemitteilung.

Bei der im August gestarteten Weiterbildung seien komplexe Themen miteinander verknüpft worden. Zudem haben Lehrkräfte Hilfe für die Herausforderung in der Praxis angeboten, hieß es von den sieben Teilnehmern rückblickend. Sie alle haben bestanden und können als Praxisanleiterinnen in ihren Betrieben tätig werden.

Der erfolgreiche Abschluss ist aufgrund der Corona-Beschränkungen nur in kleinem Kreis gewürdigt worden. Bestanden haben Katrin Deutsch, Valentina Kubarko, Nena Geißler (alle aus dem Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum Uslar), Tatjana Becker (Seniorenheim Forellenhof Delliehausen), Katja Freiseisen (Gemeindeschwesternstation Moringen) sowie Anne Wagner und Carola Oswald (Seniorenzentrum Moringen).

Die Berufsbildenden Schulen haben den neuen generalistischen Ausbildungsgang Pflegefachfrau/mann übernommen, um Betrieben eine breitere Einsatzmöglichkeit von Pflegefachkräften zu ermöglichen und einen einheitlichen Kenntnisstand im weiten Berufsfeld der Pflege als Basis zu verankern, heißt es zu den Hintergründen.

Darüber hinaus böten sich ausgebildeten Pflegefachmännern und Pflegefachfrauen viele Vorteile. Sie können beispielsweise wählen, ob sie lieber in der Altenpflege oder in der Krankenpflege arbeiten möchten. Zudem haben sich auch die Weiterbildungs- und Aufstiegschancen deutlich erweitert, heißt es mit dem Hinweis unter anderem auf die Weiterbildung der Praxisanleiter in der Pflege. Frank Schneider

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