Gute Fortschritte auf Großbaustelle

Neue Mauer am Kupferhammer in Uslar steht, Ampel wird abgeschaltet

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Mächtiges Bauwerk: die neue Wand am Kupferhammer, links die B 241.

Uslar. Die neue Mauer am Kupferhammer in Uslar steht. Für die riesige Stahlbetonwand wurde am Mittwoch die Kappe gegossen. Damit ist die letzte Betonage zwei Monate eher erfolgt als im Bauzeitenplan angesetzt war.

Entsprechend groß ist die Freude in Uslar bei der Stadt und für die Einwohner: Einbahnverkehr an der Baustelle und Ampel an der Kreuzung Wiesenstraße/Alleestraße werden Freitag ein- und abgestellt.

Diese guten Nachrichten verkündeten am Dienstag Bürgermeister Torsten Bauer und Volker Mäder, Leiter Baumanagement, mit seinem Mitstreiter Diethelm Breker.

Es war zwar insgesamt so geplant, die Arbeiten für die neue Mauer am Kupferhammer vor Weihnachten abzuschließen. Die ungewisse Komponente war aber die Witterung. Zudem müsse immer mit Unwägbarkeiten gerechnet werden. Das Wetter spielte mit, auch nichts anderes durchkreuzte den Zeitplan der Straßenbauer. Hinzu komme, dass das beauftragte Bauunternehmen Nolte aus Beverungen seine Leistungsfähigkeit auf der Baustelle in Uslar unter Beweis gestellt habe, unter anderem mit ausreichend Personal, sind Bürgermeister und Baumanagement in Uslar voll des Lobes über die Firma. Der Bürgermeister sparte auch nicht mit Lob für sein Baumanagement unter Leitung von Mäder und dessen Bauaufsicht und gute Kommunikation mit allen Beteiligten. Die Baustelle Kupferhammer, die mit Gesamtkosten von einer Million Euro (Eigenanteil der Stadt: 850 000 Euro) veranschlagt ist, macht jetzt eine Weihnachtspause. Voraussichtlich Ende Januar, möglicherweise auch etwas früher, soll es dann weiter gehen.

Bis dahin heißt es: Betreten der Baustelle verboten. Sie bleibt abgesperrt. Die Stadt weist darauf hin, dass die Verkehrssicherheit für die Öffentlichkeit nicht gegeben sei. Unter anderem bestehe Absturzgefahr an den hohen Böschungen und bei Dunkelheit.

Baubeginn war Ende Juli mit der Vollsperrung des unteren Abschnitts Kupferhammer. Danach begannen die Arbeiten für den neuen Regenwasserkanal, der Abbruch der alten Stützmauer und der Bau von Fundament, Stahlbetonwand und Kappe.

Was noch folgt, sind die Verblendung der Stützwand mit Sandsteinen wie am Mühlengraben, ein Geländer, abschließend Erdarbeiten und die Wiederherstellung des Gehwegs unterhalb des Kupferhammers an der Auschnippe. Zudem steht von Mitte Mai bis Ende September der Straßenbau am Kupferhammer auf dem Bauzeitplan.

Die Stadt weist im Zusammenhang mit dem Ende der Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr durch die Baustelle darauf hin, dass die Abschaltung der Ampel an der Alleestraße/Wiesenstraße bedeutet, dass die ursprüngliche Vorfahrtsregelung dort wieder gilt: Vorfahrt für die Alleestraße.  fsd

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