Neue Schilder für Touristen an den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt

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Stadtgeschichte: Bürgermeister Torsten Bauer und Claudia Filpe von der Touristik-Information vor der neuen Tafel zur Uslarer Stadtgeschichte.

Uslar. Vom Alten Rathaus vorbei am Alten Amtsgericht zur St.-Johannis-Kirche und der Schlossruine Freudenthal entlang der Stadtmauer bis zum Bauergarten und zurück durch die Lange Straße mit mehreren historischen Bauten: Ein neuer Faltplan führt Besucher der Stadt Uslar zu insgesamt 20 Sehenswürdigkeiten.

Vor Ort hängen jeweils neue Objekttafeln.

Diese Tafeln ähneln farblich und von der Gestaltung der ebenfalls neuen Beschilderung in 13 weiteren Städten des Weserberglandes, die sich für eine gemeinsame touristische Vermarktung entschieden haben (siehe Hintergrund). Etliche der 20 Stationen des historischen Stadtrundgangs durch Uslar waren bislang schon ausgeschildert.

Neu dabei: das Wasserrad

Doch die in den 1990er-Jahren angebrachten Holzschilder seien verwittert und teilweise schon abhanden gekommen, berichtet Claudia Filpe von der Touristik-Information. Einige Sehenswürdigkeiten wurden auch neu in den Rundgang aufgenommen, wie zum Beispiel das Wasserrad am Mühlengraben. Dieses sei sogar im Dunkeln ein Blickpunkt, weil es nachts beleuchtet werde, merkt Bürgermeister Torsten Bauer an.

Startpunkt des Stadtrundgangs ist die große Einstiegstafel vor der Touristik-Information. Der Text zur Stadtgeschichte wurde durch Mithilfe von Stadtführer und Stadtarchivar Daniel Althaus sowie Dr. Wolfgang Schäfer komplett überarbeitet. Das gilt auch für die Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten im Faltblatt.

Um Besuchern die Orientierung zu erleichtern, wurden die Parkplätze umbenannt. Statt P1 und P2 sind nun der Parkplatz Altstadt und der Parkplatz Graft ausgeschildert. Auch an Besucher, die sonntags kommen, wurde gedacht. Sie erhalten das Faltblatt mit dem historischen Stadtrundgang, das werktags in der Touristik-Information zu haben ist, ebenfalls im Museum oder als App zum Herunterladen.

Bürgermeister Bauer beurteilt die gemeinsame Vermarktung mit den 13 anderen Städten im Weserbergland und das neue einheitliche Leit- und Informationssystem positiv. „Es ist wichtig, dass wir im Verbund sind.“ Die Aktualisierungen seien notwendig gewesen, um den Rundgang wieder attraktiv zu machen. Interessant seien die Stationen dabei nicht nur für Touristen, sondern auch für Uslarer. Denn oft sei Einheimischen vieles gar nicht bekannt, so Bauer. „Es ist spannend, wenn man seine Stadt wieder entdecken kann.“ (shx)

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