Neues Bier aus Uslar: Brauerei verschenkt Samstag 500 Sechserträger

Das neue Bier aus Uslar: Lagerbier hell wird am Samstag als Sechserträger ab 7 Uhr in der Brauerei Bergbräu anlässlich des 500-jährigen Bestehens des Reinheitsgebotes und der Präsentation des neuen Bieres verschenkt, hier präsentiert vom neuen Braumeister Tristan Holtemeyer (links) und Pierre Sauer von der Geschäftsleitung. Foto: 

Uslar. Die Uslarer Bergbräu-Brauerei gibt einen aus. Und das nicht zu knapp. Sie verschenkt 500 Sechserträger mit dem neuen Lagerbier hell.

Wann? Am Samstag, 23. April, zwischen 7 und 15.30 Uhr.

Wo? An der Verkaufsstelle an der Rosenstraße.

Die großzügige Aktion hat zwei Anlässe. Zum einen ist es die offizielle Präsentation des neuen Lagerbiers hell. Zum anderen ist es das 500-jährige Bestehen des deutschen Reinheitsgebotes am Tag des Bieres, der am 23. April begangenen wird.

Das neuen Bier war in kleiner Auflage schon seit etwa zwei Monaten zu haben, allerdings nicht auf dem gesamten Markt. Ab Samstag kommt das Lagerbier offiziell in den Handel, sagte Pierre Sauer von der Geschäftsleitung im Beisein des neuen Braumeisters Tristan Holtmeyer. Das Lagerbier hell dürfte vielen Uslarer aber noch gut in Erinnerung sein. Denn es war das Festbier beim ersten Oktoberfest der Brauerei im vorigen Jahr auf der Graft in Uslar.

Wegen des damaligen Erfolgs, des Alleinstellungsmerkmals und des Trends wird das Bier nun ins Sortiment genommen. „Es ist ein helles, untergäriges und malzaromatisches Biers“, erklärt der neue Braumeister, der im November Volker Heimann ersetzt hat. Heimann hat das Uslarer Unternehmen verlassen.

Die zehnte Marke im Haus

Die Idee für das neue Bier stammt von der Familie Sauer, die die Brauerei führt. Es sollte ein Bier ins Sortiment, das weniger bitter schmeckt. Es ist aus der Pils-Rezeptur erwachsen, schildert Pierre Sauer. Ziel ist, das Lagerbier neben den Hauptsorten Pils und Alstadt-Dunkel zu etablieren. Insgesamt ist es die zehnte Marke im Hause Bergbräu.

Das älteste Qualitätssiegel

Erstmals zu haben: Das neue Lagerbier hell kam beim ersten Oktoberfest der Uslarer Brauerei (Bild) im vorigen Jahr so gut an, dass es nun ins Sortiment genommen wird. Archivfoto: Dumnitz 

Die Uslarer Brauerei erinnert zudem an die Bedeutung des Reinheitsgebots. Es ist das erste und älteste Qualitätssiegel, sagt Pierre Sauer. „Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516“ bedeute über den gesamten Globus in allen Ländern und Sprachen der Welt, dass so gebrautes Bier höchsten Qualitätsstandard genieße. Das Reinheitsgebot, das die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. am 23. April 1516 erließen, beinhaltet, dass „zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen“.

Für die Brauerei Bergbräu in Uslar ist die offizielle Präsentation der neuen Sorte Lagerbier hell der Beitrag zum Geburtstag des Reinheitsgebotes.

Junge Mitarbeiter

Nicht nur mit einem neuen Bier, sondern auch mit jungen Leuten in verantwortlichen Positionen sieht sich Bergbräu gut aufgestellt und verweist auf Nils Gallinat aus Allershausen als neuen Gebietsverkaufsleiter und den neuen Braumeister. Tristan Holtemeyer (29), gebürtig aus Höxter, hat in der Schlossbrauerei Rheder Brauer und Mälzer gelernt und in Weihenstephan Brauwesen und Getränketechnologie studiert. Danach arbeitete er zwei Jahre an der Forschungsbrauerei Weihenstephan. Er lebt in Allershausen, hat eine Lebensgefährtin und geht gern Skaten.

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