Fahrdienstangebot

Noch Kapazitäten frei für Uslarer DRK-Mobil

Uslar. „Es wird immer besser.“ Diese Worte wählte Renate Andermann vom DRK Uslar in ihrer ersten Bilanz über den Einsatz des DRK-Mobils. Der Kleinbus, den der DRK-Ortsverein stellt, fährt seit dem 1. Oktober und steht allen Menschen aus dem Uslarer Land zur Verfügung.

Die Uslarer DRK-Vorsitzende machte bei einem Treffen vor dem Alten Rathaus deutlich, dass der Fahrdienst für den Anfang gut genutzt wurde und die Nachfrage steige. Es sind aber noch Kapazitäten frei. So fehle von den Dörfern noch der Zuspruch, so Andermann. Sie will in der Angelegenheit in den Ortsteilen dafür werben, das DRK-Mobil zu nutzen.

Es steht allen Bürgern zur Verfügung, auch Rollstuhlfahrern, für Fahrten zum Einkaufen, für den Besuch bei Ärzten, Banken und den Termin beim Friseur und ähnlichen Zwecken innerhalb des Stadtgebiets Uslar einschließlich der Ortschaften. Beispielsweise bringt er auch Fahrgäste zum (Bus-)Bahnhof sowie ins Reha-Zentrum Lippoldsberg.

Die Fahrer, eine ehrenamtlich agierende Gruppe von Rentnern, stellen fest, dass die Fahrgäste dankbar sind, dass es dieses Angebot gibt. Und die beste Werbung für das DRK-Mobil sei die Mund-zu-Mund-Propaganda. Zum Team der Fahrer gehören Horst Klingemann, Hans-Jürgen Halm, Dieter Risch, Ulrich Braun (alle Uslar), Horst Bojanowski (Allershausen), Hermann Rütten (Sohlingen) und Günter Gloger (Uslar). Es werden noch weitere Fahrer gesucht sowie Helfer für die Organisation des Fahrdienstes (siehe Telefon unten).

Freude herrscht beim DRK darüber, dass für das Fahrzeug ein Abstellplatz gefunden wurde: Die DRK-Bereitschaft Solling hat eine Garage frei gemacht an ihrem Standort im ehemaligen Autohaus Südhannover.

Uslars Bürgermeister Torsten Bauer dankte dem DRK für die Initiative mit dem Dorfbus, und dafür, dass das DRK so ein Durchhaltevermögen an den Tag gelegt habe, damit das Projekt verwirklicht werden konnte. Bauer würdigte vor allem den Einsatz der ehrenamtlichen Fahrer. Die Stadt will das Projekt weiter unterstützten, sagte Bauer und überreichte ein Geldgeschenk. Annette Muhs vom Regionalmanagement betonte, dass es wichtig sei, die Mobilität auf dem Land zu fördern. Finanziert wurde das 30 000 Euro teure Fahrzeug vor allem mit öffentlichem Geld. Die Hälfte des Betrags kam von der EU aus dem Zuschusstopf des Leader-Programms. 5000 Euro steuerte der Landkreis Northeim bei und 7000 Euro die Landkreis-Stiftung für Sport und Soziales. Die Stadt Uslar beteiligte sich mit 1800 Euro, die restlichen 1200 Euro blieben für das DRK. Für das Mobil wird kein Fahrpreis erhoben, dafür steht eine Spendenbox, in man zwei Euro oder mehr stecken sollte, bereit.  fsd

Buchung: jeden Montag und Mittwoch, 9 bis 11 Uhr, Tel. 01 78/65 36 535.

Rubriklistenbild: © Foto: Frank Schneider

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