Parteiloser Bürgermeisterkandidat

Volker Fuchs will zurück ins Uslarer Rathaus

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Tritt zur Bürgermeisterwahl an: Volker Fuchs, der früher über 18 Jahre bei der Stadtverwaltung Uslar und zurzeit bei der Stadt Dassel in führender Position arbeitet, will zurück ins Uslarer Rathaus – als Bürgermeister.

Im Landkreis Northeim steht mit Volker Fuchs der dritte Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Uslar fest. Er tritt als unabhängiger Einzelbewerber an.

Im Rathaus in Uslar ist Volker Fuchs gut bekannt, war über 18 Jahre in der Stadtverwaltung tätig. Seit Sommer 2008 ist er allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und Fachbereichsleiter für Bau und Ordnung in Dassel. Er gilt als ausgewiesener Verwaltungsexperte und in der Region als bestens vernetzt und will ins Uslarer Rathaus zurückkehren – als Bürgermeister.

„Meine Kenntnisse und Kontakte möchte ich gerne wieder für meine Heimatstadt einbringen“, sagt der 54-Jährige, der seit 1974 in Uslar lebt und nicht nur aus dem Rathaus bekannt ist. Über 20 Jahre war er Vorsitzender der DLRG, die er maßgeblich mit aufgebaut hat.

Immer noch an der Spitze 

Aus dieser Funktion heraus steht er nach wie vor an der Spitze der Bürgergenossenschaft, die sich seit zehn Jahren um den Erhalt des Uslarer Badelandes kümmert. 

„Ideen entwickeln, Konzepte erarbeiten, mit Mut und Zuversicht die Umsetzung voranbringen und dabei viele auf dem Weg mitnehmen“, führt Fuchs als Eigenschaften auf, die bisher bei seiner beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit zum Erfolg geführt haben. Das sei bedeutend für die Aufgabe des Bürgermeisters.

Volker Fuchs ist davon überzeugt, dass Uslar mehr ist und mehr kann, als es derzeit aus sich mache. Er sieht in den Ortsteilen und der Kernstadt viel Potenzial für Ideen und Initiativen, die er nutzen will, um Uslar zukunftsfähig aufzustellen. Er will ein besseres Miteinander aller Akteure erreichen und eine aktive Rolle einnehmen: „Ideen müssen zugelassen werden, und es darf ruhig einmal weiter gedacht werden wie bisher.“

Parteilosigkeit als Vorteil 

Dass er als parteiloser Einzelbewerber antritt, sieht er als entscheidenden Vorteil in der künftigen politischen Arbeit. Keiner Partei und keinem Programm verpflichtet, könne und will er mit allen Parteien und Gruppen eng und gut zusammenarbeiten. Dass das funktioniere, beweise ihm seine Tätigkeit in Dassel, wo er genau das erreicht habe.

Volker Fuchs sieht Uslar als Wohlfühlstadt mit hoher Lebensqualität, familienfreundlich, lebenswert und wirtschaftsstark. Die Bedürfnisse junger Menschen und Familien möchte er ebenso in den Mittelpunkt rücken wie die Generationenfreundlichkeit.

Dabei setzt der 54-Jährige auf die „Entwicklung der Ortschaften als die Keimzelle einer erfolgreichen Stadtentwicklung“. Für die Kernstadt müsse der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt werden. Der Masterplan Innenstadt müsse zeitnah umgesetzt werden, die Ideen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Beides sind für den Bürgermeisterkandidaten Schwerpunkte.

Landkreis-Northeim: Das "Wir-Gefühl"

Die Mitgestaltung, das Mitreden und vor allem das Mitdenken aller Bürger sind nach seiner Ansicht für eine erfolgreiche Stadtentwicklung von elementarer Bedeutung und schaffen ein „Wir-Gefühl“, das Fuchs derzeit an vielen Stellen vermisst.

Als weitere Schwerpunkte seines Programms kündigt er die Einberufung eines Bürgerforums, die Unterstützung des Ehrenamtes, die Wiederaufnahme des Dialogs mit der Wirtschaft, innovative Beiträge zum Klimaschutz und die Stärkung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter der Stadtverwaltung an.

Als Einzelbewerber hofft Volker Fuchs auf breite Unterstützung. Auch wenn der Wahlkampf erst in wenigen Wochen richtig beginne, steht er für Gespräche und Informationen in Gruppen, Institutionen, Unternehmen, Vereinen und für Bürger zur Verfügung: Tel. 05571/4633 und 0172/5848024, E-Mail: post@volker-fuchs.info.

Zur Person

Volker Fuchs lebt seit 1974 in Uslar, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Nach dem Abitur in Uslar hat er seine Ausbildung beim Land Niedersachsen absolviert und an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege studiert. 

Als Dipl.-Verwaltungswirt (FH) war er kurz im Landesdienst beschäftigt. Das war ihm zu theoretisch. Er ging 1990 zur Stadt Uslar und war für Bau, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zuständig. 

In den Wirrungen der Amtszeit von Bürgermeisterin Martina Daske, schildert Fuchs, wechselte er zur Stadt Dassel. Dort hat er trotz Finanzknappheit viele Projekte erfolgreich umgesetzt wie Ortsumgehungen, Stadtsanierungsmaßnahmen und den Neubau des Rathauses und eines Kindergartens. 

Einen großen Teil seiner Freizeit widmet er ehrenamtlichen Tätigkeiten als Vorstand des Uslarer Badelands und als zweiter Vorsitzender des Fördervereins. 

Ansonsten ist er oft beim Laufen, Schwimmen und Radfahren anzutreffen und hat knapp 50 Marathonläufe hinter sich. Aufgeben musst er noch nie. Dieses Ziel hat er sich auch für den Wahlkampf gesetzt. fsd

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