Feuerwehreinsatz

Ölfilm auf Ahle in Uslar durch geplatzten Lkw-Schlauch

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Gut zu sehen: Der Ölfilm auf der Ahle in Höhe des Zulaufs Martinsbach (rechts) an der Alleestraße.

Uslar. Mehrere Stunden lang hat die Feuerwehr am Freitag in Uslar einen Ölfilm auf der Ahle bekämpft. Nach längerer Suche fand sie auch die Ursache: Öl aus einem geplatzten Hydraulikschlauch eines Lastwagens aus Litauen.

Anwohner aus der Unterhütte hatten die Feuerwehr um 12.41 Uhr alarmiert, weil sie einen Ölfilm auf der Ahle an der Stelle entdeckt hatten, an der der Martinsbach an der Alleestraße zufließt. Die Feuerwehr errichtete Ölsperren und setzte Bindemittel ein. Zunächst ging sie davon aus, dass die Verunreinigung aus einem Rohr stammt, in dem die Telekom Leitungen durch die Ahle führt.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes stellte sich aber heraus, dass das Öl von weiter weg über die Ahle zuläuft. Die Feuerwehr ging den Spuren auf der Ahle nach und fand auf dem Gelände des Autohauses Siebrecht die Ursache: Bei einem Lastwagen, der über die Ende des Vorjahres neu hergerichtete Straße Mainte von der Wiesenstraße beim ehemaligen Ilse-Werk 3 zugefahren war, war ein Hydraulikschlauch geplatzt, berichtet der stellvertretende Uslarer Ortsbrandmeister Michael Kuttig.

Die Folge: Das Hydrauliköl gelangte über die Kanalisation in die Ahle. Die Feuerwehr dichtete den Zulauf der Mainte-Kanalisation in die Ahle ab. Die inzwischen eingeschaltete Untere Wasserbehörde des Landkreises Northeim bestellte noch für Freitagnachmittag einen Spülwagen einer Fachfirma, mit dem die Kanalisation gesäubert werden sollte, damit keine Reste mehr in die Umwelt gelangten.

Außerdem streute die Feuerwehr die Mainte ab und fegte das gebundene Hydrauliköl von der Straße, während das Autohaus Siebrecht auf seinem Gelände aktiv war. Der Lkw hatte nach Feststellung des Schadens und Aufnahmer der Papiere unterdessen den defekten Schlauch getauscht und war schon längst wieder weg. Die Ortsfeuerwehr Uslar war mit 15 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort.  fsd

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