Alter Vorschlag

Ortsrat Uslar plant Neugestaltung für den Brunnen im Schlosspark

Schön ist anders: Der Brunnen im Schlosspark Freudenthal (hier im Sommer 2021) soll nach den Vorstellungen des Ortsrates Uslar verändert werden.
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Schön ist anders: Der Brunnen im Schlosspark Freudenthal soll nach den Vorstellungen des Ortsrates Uslar verändert werden.

Im Ortsrat Uslar war der Springbrunnen im Schlosspark einmal mehr Thema.

Uslar – In regelmäßigen Abständen ist der ehemalige Springbrunnen im Schlosspark Freudenthal Thema im Uslarer Ortsrat. In der jüngsten öffentlichen Sitzung holte Ortsratsmitglied Artur Görder einen Plan aus der Schublade, mit dem er vor Jahren gescheitert war. Der sei jetzt verfeinert worden und Görder finde den Vorschlag gut.

Er wünscht sich einen Abbau der Betonteile. Dann müsse das Areal aufgefüllt und mit einem dicken Stein und Sitzgelegenheiten rundherum bestückt werden. Aus dem Stein könnte dann Wasser plätschern. Gerd Lütge (CDU) findet Görders Vorschlag auch gut, weil die Anlage dann laut seiner Einschätzung leichter sei.

Andreas Böhme (Linke) findet hingegen einen „kleinen Wasserspielplatz für Kinder“ ganz toll. Aus verschiedenen Stellen könnte Wasser spritzen und über Steine plätschern und so etwa Familien mit Kindern in die Parkanlage hinter dem alten Gericht locken. Das wäre aus seiner Sicht eine richtige Aufwertung des Parks. „Wenn ich sehe, wie beschlossene Bauprojekte in den Dörfern immer teurer werden und mit Geld aus dem Stadthaushalt bezahlt werden, dann sollten wir so was realisieren. Auch wenn es teurer ist“, sagte Böhme.

Volker Mäder vom Baumanagement der Stadtverwaltung hielt dem entgegen, dass das Wasser bei einem solchen Spielgerät Trinkwasserqualität haben müsste. Und wenn der Ortsrat so etwas teures installieren und finanzieren will, dann müssten die Folgekosten für die Unterhaltung und Pflege mit beachtet werden.

„Billig ist das nicht“, so Mäder. Er schlug vor, dass sich mit den Thema Brunnen im Schlosspark ein Arbeitskreis mit Mitgliedern aus dem Ortsrat beschäftigen soll, damit man eine machbare und vernünftige Lösung findet. Ortsratsmitglied Heinrich Sielhorst meldete sofort Interesse an den Springbrunnen-Betonbauteilen an. Die würde er gern nach Schönhagen in den Erlebniswald schaffen lassen. Sielhorst ist Mitglied im Trägerverein Erlebniswald. Auf dem Gelände könnten die Bauteile dann aufgestellt und mit Sand gefüllt werden. Das sei dann ein toller Sandkasten mit Sitzgelegenheit rundherum. (jde)

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