Verbindung zur Schwarzen Erde

Ortsrat Uslar beklagt schlechten Zustand des Fußwegs an der Jugendherberge

Uslar. Der Uslarer Ortsrat hat viele Baustellen in der Kernstadt. Das wurde während der jüngsten Sitzung deutlich. 

So befindet sich der Fußweg von der Jugendherberge zur TSG-Halle in einem so schlechten Zustand, dass zur Sicherheit vieler Schüler, die den Weg nutzen, Abhilfe geschaffen werden müsse.

Zudem stehe die Wilhelm-Raabe-Straße zur Sanierung und die Fertigstellung der Danziger Straße an. Es kam während der Sitzung vor allem wegen des sanierungsbedürftigen Fußwegs von der Petershöhe zur TSG-Halle zu viel Kritik an der Stadtverwaltung auf. Der Ortsrat mache jahrelang darauf aufmerksam, doch nichts sei passiert. Jetzt erst, so berichtet Ortsbürgermeister Arno Riedke (SPD), reagiere die Verwaltung und teilt dem Ortsrat mit, dass eine Sanierung des wegen seines schlängelnden Verlaufs Schlangenweg genannten Weges wirtschaftlich nicht sinnvoll sei. Vorgeschlagen werde vielmehr eine kostensparende Reparatur.

Schüler nutzen den Weg

Der Weg werde jetzt vermehrt genutzt, sagte Elke Gropp (CDU) mit dem Hinweis, dass die Sollingschule an der Schwarzen Erde eine Außenstelle im Gebäude der Albert-Schweitzer-Schule habe und viele Schüler den Schlangenweg als kürzeste Verbindung nutzen. „Der Weg muss zumindest begehbar sein, damit sich niemand die Gräten bricht“, forderte Artur Görder (SPD). Hanna Antoniades (SPD) sagte, dass die Stadt in der Pflicht stehe wegen der Verkehrssicherungspflicht.

Ortsbürgermeister Riedke berichtete ferner, dass es eine Anwohnerversammlung für die Wilhelm-Raabe-Straße stattgefunden habe und Konsens erzielt wurde, dass die Straße als nächstes großes Sanierungsprojekt der Stadt in Angriff genommen werde. Dafür gehe die Sanierung der Danziger Straße auf dem Eichhagen als aktuelles Sanierungsprojekt dem Ende entgegen.

Der Ortsbürgermeister kündigte an, dass für die Zufahrt zum Sportheim des VfB Uslar von der Auschnippe eine Lösung gesucht werde: Sie soll so gestaltet werden, dass nicht mehr die Gefahr bestehe, dass Autos aufsetzten. Gleichzeitig sprach Riedke dem VfB ein großes Lob für seinen gelungenen Familientag aus.

Stichweg an der Wiesenstraße

Darüber hinaus berichtete Riedke, dass für die „Mainte“ in Uslar ein Anliegergespräch angestrebt wird. Die „Mainte“ – die Bezeichnung wurde erst jüngst in alten Unterlagen gefunden – ist der Stichweg, der zwischen dem ehemaligen Ilse-Werk III und der Firma Bikeleasing (vorher Raumausstatter Brat) von der Wiesenstraße abgeht. Die Stadtverwaltung sieht dort absoluten Sanierungsbedarf, zumal die Ahle am Ende unter der Straße verläuft. 

Kritik wegen unerledigter Aufträge

Der Ortsrat Uslar erinnerte die Stadtverwaltung in seiner jüngsten Sitzung an bisher unerledigte Ausbesserungsmaßnahmen wie zum Beispiel an der Zigarrenmacherstraße. Als Wolfgang Jörn (CDU) angesichts unerledigter Aufträge Kritik am Bauhof übte, wehrten dies Artur Görder (SPD) und Heinrich Siehorst (CDU) vehement ab. Krankheits- und altersbedingt würde der Bauhof umgerechnet mit zwei Stellen weniger auskommen müssen. 

Jörn beklagte zudem, dass sich die Baustelle Wiesenstraße so lange hinziehe berichtete, dass die neue Straße für landwirtschaftliche Fahrzeuge wie Traktoren und Anhänger viel zu eng sei. 

Einig war sich der Ortsrat beim Thema Einbahnstraßenregelung in der Pastorenstraße. Die Einbahnstraße soll am Ende der Pastorenstraße von der Zuwegung zur Firma Helmbrecht bis zur Einmündung in die Mühlenstraße aufgehoben werden. Grund: Wegen geparkter Fahrzeuge würden die Zufahrtsmöglichkeiten zu der Firma verbessert. Bliebe es wie bisher, komme er oft nicht von hinten an sein Geschäft, berichtet Firmenchef Hans-Jörg Helmbrecht von erheblichen Problemen mit Anwohnern, die falsch parkten. Mit der Zufahrtsmöglichkeit von der Mühlenstraße her würde das Problem behoben. Der Uslarer Ortsrat votierte einmütig für die Änderung. 

Rubriklistenbild: © Foto: Frank Schneider

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