Ehemaliger Uslarer ist dort Präsident

Vahler Grillhütte ist gerettet: Hilfe kam vom Fallschirmclub Remscheid

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Freuen sich über den Fortbestand der Otto-Sorge-Hütte in Vahle: Karsten Pflug (von links), Klaus-Peter Schopnie, Elfie Jörn, Ortsbürgermeister Martin Sauermann, Jürgen Fischer und Wilko Warnecke, es fehlen Thomas Freiherr von Rechenberg und Jens Dreier. Sie kümmern sich vor Ort um die Grillhütte. Foto: Schneider

Vahle. Die Otto-Sorge-Hütte in Vahle ist gerettet und kann als Grillhütte fortbestehen. Diese erfreuliche Nachricht überbrachte die achtköpfige Gruppe um Vahles Ortsbürgermeister Martin Sauermann, die lange nach einer Lösung gesucht hatte, nachdem die Landesforsten die Hütte aufgeben wollten.

Das Kuriose: Der Fallschirmclub Remscheid ist eingesprungen und hat den Nutzungsvertrag mit den Landesforsten geschlossen. Hintergrund: Vorsitzender des Fallschirmclubs ist der ehemalige Uslarer Klaus Mathies, der über die HNA von der Geschichte erfuhr. So wurde der drohende Abriss der Hütte abgewendet.

Hintergrund für die Konstellation mit dem auswärtigen Fallschirmclub ist, dass die achtköpfige Gruppe um Ortsbürgermeister Martin Sauermann, die sich um die Hütte und ihren Fortbestand kümmern will, bis dahin keinen einheimischen offiziellen Vertragspartner fand.

Verein oder GbR

Denn dieser Vertragspartner – entweder ein Verein oder eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) – war für den Vertragsabschluss mit den Landesforsten erforderlich. Doch weder die achtköpfige Grillhütten-Gruppe noch ein anderer örtlicher Verein ließ sich als Vertragspartner finden.

Klaus Mathies

Da kam Rettung aus Remscheid: Klaus Mathies hatte über das bisher erfolglose Bemühen der Vahler um den Erhalt ihrer Grillhütte gelesen, nahm Kontakt mit Ortsbürgermeister Sauermann auf und bot seine Hilfe an. Als in Vahle auch die letzten Bemühungen, den Betrieb auf kürzerem Wege zu integrieren, scheiterten, kontaktierte Ortsbürgermeister Sauermann den heimatverbundenen Mathies. Inzwischen ist es zum Vertragsabschluss gekommen, verkündete die Gruppe bei einem Pressetermin.

Gruppe kümmert sich

Ganz wichtig: Die Pflege und Bewirtschaftung der Otto-Sorge-Hütte wird durch die Gruppe sichergestellt, die sich für den Erhalt eingesetzt hat. Das sind neben Ortsbürgermeister Sauermann noch Karsten Pflug, Klaus-Peter Schopnie, Elfie Jörn, Jürgen Fischer, Wilko Warnecke, Thomas Freiherr von Rechenberg und Jens Dreier. Diese Gruppe vor Ort ist auch im Vertrag namentlich festgehalten.

„Wir freuen uns, letztendlich eine Lösung gefunden zu haben“, sagte Martin Sauermann und fügte hinzu, dass es Klaus Mathies hoch anzurechnen sei, dass der Fallschirmclub den Part als Vertragspartner übernommen hat.

Wieder buchbar

Die wichtigste Botschaft lautet aber: Die Otto-Sorge-Hütte kann nun wieder gebucht beziehungsweise gemietet werden. Außerdem laden die Verantwortlichen für Sonntag, 3. September, ab 11 Uhr zu einem öffentlichen Grillfest an der Otto-Sorge-Hütte ein, um dafür zu werben, dass es sie weiterhin gibt.

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