Park für die Skater in Uslar ist wieder startklar

Fleißig: Jugendliche beim Arbeitseinsatz im Uslarer Skatepark.

Uslar. Der Skatepark in Uslar ist wieder startklar. Ein Jahr lang standen auf der Anlage auf dem Fest- und Veranstaltungsplatz Zur Schwarzen Erde vor der TSG-Halle Reparaturen und die Erweiterung der Anlage im Mittelpunkt.

Ein Skatepark ist im übrigens eine Anlage, die Skateboardfahrer, Inline-Skater, BMX-Fahrer und Streetboarder nutzen.

Dass es soweit gekommen ist, lag an einer konzertierten Aktion mit Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann, der Jugendwerkstatt Steimke (heute Berufsförderzentrum) des Albert-Schweitzer-Familienwerks), dem Bauhof und der Stadt Uslar sowie dem Unternehmer-Ehepaar Claudia und Hermann Rohlfs. Während Jugendwerkstatt, Bauhof und die beteiligten Jugendlichen die Reparaturarbeiten übernahmen, sorgte das Ehepaars Rohlfs für die Finanzierung. Zahlen über die Höhe der Spende wurden nicht genannt.

Sie besorgten die GFK-Platten (GFK steht für Glasfaserverstärkter Kunststoff), während die Mitarbeiter der Jugendwerkstatt die abgenutzten Platten gegen neue auswechselten.

Stadtjugendpfleger Thiemann berichtet, dass Claudia und Hermann Rohlfs durch die Unterschriftenaktion der Skater für eine Verbesserung der Situation des Skateparks aufmerksam wurden. Und durch ihren Sohn, der selbst skatet, kennen sie den Skatepark und seine wichtige Funktion für alle Nutzer. Die Skater machten seinerzeit auf den Verbesserungsbedarf für ihren Skatepark aufmerksam und setzten sich für den Erhalt des gut angenommenen Jugendtreffpunkts ein. In Stadtjugendpfleger Thiemann fanden sie dann quasi das Bindeglied zwischen Skatern, Politik, Stadtverwaltung, Familie Rohlfs und Jugendwerkstatt Steimke.

Neu ist eine Miniramp

Darüber hinaus wurde die Attraktivität der Anlage gesteigert durch den Aufbau einer neuen so genannten Miniramp. Sie stammt aus Bad Gandersheim. Die Stadt suchte seinerzeit für das Gerüst der Miniramp einen Käufer. Auch hier setzte sich Familie Rohlfs für die Jugendlichen ein und stellte die fehlenden Beläge zur Verfügung.

Gerüst aus Bad Gandersheim

In vielen Arbeitstreffen halfen die Skater mit, das Gerüst in Bad Gandersheim abzubauen, nach Uslar zu transportieren und wieder aufzubauen. Die Jugendlichen waren außerdem bei den weiteren Arbeiten beteiligt, die vom Bauhof der Stadt unterstützt wurden.

Stadtjugendpfleger Thiemann lobte das Engagement aller Beteiligten und stellte heraus: „Ohne die großzügige Spende von Familie Rohlfs und die unentgeltliche Arbeit der Jugendwerkstatt hätte der Platz geschlossen werden müssen.“ Auch Bürgermeister Torsten Bauer dankt allen Beteiligten, berichtet der Stadtjugendpfleger. Nach Bauers Worten sei es nur durch die gemeinsamen Aktivitäten möglich geworden, den Skatepark zu renovieren und zu erhalten. (fsd)

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