Positive Bilanz der Jugendpfleger: Ferienspaß lockte 910 Kinder an

Landkreisübergreifend: Die Schlauchbootfahrt auf der Weser beim Ferienspaß fand mit Kindern und Jugendlichen aus Uslar, Bodenfelde und Adelebsen statt. Foto: nh

Uslar/Bodenfelde. Eine positive Bilanz ziehen Uslars Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann und Bodenfeldes Gemeindejugendpfleger Stefano Turano nach dem Ferienspaß:.

Über 670 Kinder und Jugendliche in Uslar und mehr als 240 in Bodenfelde nahmen an den Aktionen teil, damit insgesamt 910 Kinder.

In der Statistik sind die 190 Besucher der School’s-out-Disco nicht enthalten, mit der der Ferienspaß eingeläutet wurde. Die Jugendpfleger berichten, dass die Kinder und Jugendlichen in Uslar aus 76 Aktionen auswählen konnten, in Bodenfelde aus 24.

Lob für die vielen Helfer

Dabei würdigen Thiemann und Turano das ehrenamtliche Engagement von Vereinen, Verbänden und Privatpersonen. Als hervorragend bezeichnen sie den Einsatz von 26 Jugendleitern, die in den vergangenen Jahren die Jugendleiter-Ausbildung bei der Jugendpflege Uslar und Bodenfelde absolviert haben.

Außerdem berichten die Jugendpfleger von einer landkreisübergreifenden Aktion mit dem Kinder- und Jugendbüro Adelebsen: Über 20 Kinder fuhren in Schlauchbooten von Oedelsheim nach Wahmbeck. Am Zielort standen eine Spielolympiade und Grillen im Sinne von Slow Food mit regionalen und frischen Produkten auf dem Programm.

Als Beispiele für überaus beliebte Angebote nennen die Jugendpfleger die Aktion an der mobilen Schmiede von Bernhard Möller (Eschershausen) und die Schnitzeljagd mit den Pferden auf dem Birkenhof. Die waren so gefragt, dass zusätzliche Termine organisiert werden mussten. Höhepunkt in Bodenfelde war das Sommerfest am Reiherbachpark mit mehr als 50 Kindern.

Die Aktionen im Ferienspaß waren breit gefächert: Bereiche wie Sport, Kunst, Basteln, Ausflüge, Wissen und Musik wurden berücksichtigt, steht in der Ferienspaß-Bilanz. Thiemann und Turano: „Dieses breite Angebot konnte nur durch das Mitwirken von vielen Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen erfolgen.“

Drei Wochenprogramme

Die Jugendpfleger erinnern außerdem an Angebote, die eine Entlastung für berufstätige Eltern bedeuteten wie die Wochenprogramme des Familienzentrums, der evangelischen Jugend und der Pädagoginnen des ErlebnisWalds.

Rege genutzt wurde das erstmalige Angebot, dass Kinder mit Behinderung von Assistenzkräften der Heilerziehungspflegeschule des Albert-Schweitzer-Familienwerks Uslar betreut wurden. Und: Jugendköche in Uslar und Bodenfelde kochten Slow-Food-Gerichte und verteilten sie kostenlos bei einigen Aktionen.

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