Quartett beschießt Mofafahrer mit echt aussehender Maschinenpistole aus Auto

Uslar. Die Polizei hat ein Quartett von Jugendlichen ermittelt, das am Sonntag an der Unterhütte in Uslar aus einem Auto heraus einen Mofafahrer mit Softairwaffen beschossen hat.

Die vier müssen sich wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

Die Polizei führte eindringliche Gespräche mit den Beschuldigten und machte klar, wie gefährlich es gerade wegen der gegenwärtigen Terrorgefahren ist, mit derart echt aussehenden Waffen, so genannten Anscheinswaffen, in der Öffentlichkeit zu hantieren oder damit zu schießen.

Reumütig habe der Schütze angegeben, darüber nicht nachgedacht zu haben, berichtet die Polizei. Sie hätten Pokémon-Go gespielt und aus Spaß auf einen vermeintlichen Verfolger, den Mofafahrer, geschossen.

Das 15-jährige Opfer hatte sich telefonisch gegen 20.45 Uhr auf dem Polizeikommissariat gemeldet. Er sei nicht verletzt, aber mehrfach am Oberschenkel, Knie und Helm getroffen worden. Der Fahrer sei mit einer Sturmhaube maskiert gewesen.

Die Polizei machte den Ford mit zwei 18-jährigen, einem 16- und einem 14-jährigen Uslarer ausfindig – inklusive vollautomatischer Softairwaffen in Form einer Maschinenpistole und einer Pistole. Der Besitzer räumte ein, den Mofafahrer beschossen zu haben.

Rubriklistenbild: © dpa

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