Neues Konzept

Wirtschaftsvereinigung Region Uslar richtet sich neu aus

Der neue Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Region Uslar mit dem Vorsitzenden Yves Gummich (vorn, rechts) und dem zweiten Vorsitzender Jan Kaiser (vorn, links) sowie (hinten, von links) Schatzmeister Matthias Riemer und Schriftführer Klaus Pfahler. Zudem gehört der Beirat mit Elke Körner und Reinhard Schefft dazu.
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Der neue Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Region Uslar mit dem Vorsitzenden Yves Gummich (vorn, rechts) und dem zweiten Vorsitzender Jan Kaiser (vorn, links) sowie (hinten, von links) Schatzmeister Matthias Riemer und Schriftführer Klaus Pfahler. Zudem gehört der Beirat mit Elke Körner und Reinhard Schefft dazu.

Die Wirtschaftsvereinigung Region Uslar hat eine Neuausrichtung beschlossen und mit einem neuen Vorstand den ersten Schritt erledigt.

Uslar – Die Gemeinschaft der Geschäftsleute in Uslar wählte während der Jahreshauptversammlung im Hotel Menzhausen mit Yves Gummich vom Elektro-Planungsbüro Gummich einen neuen Vorsitzenden und mit Jan Kaiser (Rewe) einen neuen zweiten Vorsitzenden.

Der scheidende Vorsitzende, Matthias Riemer (Kreis-Sparkasse), der für sein Engagement Sonderapplaus erhielt, bleibt dem Vorstand erhalten und übernahm den Posten des Schatzmeisters, den zuvor Jan Kaiser bekleidete. Als Schriftführer wurde Klaus Pfahler (Henze-Büromöbel) wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Reinhard Schefft (Modehaus Schefft) und Elke Körner (Fotostudio EK-Pictures) als Beirat.

Teil der Neuausrichtung ist zudem ein neues Veranstaltungskonzept. So sollen Aktionen wie zuletzt der Einkaufsabend „Herbstzauber light“ von den Mitgliedern, sprich Geschäftsleuten, selbst organisiert werden. Der Vorstand werde so entlastet und konzentriere sich darauf, „die Fäden zu ziehen und Weichen zu stellen“, wie es der neue Vorsitzende Yves Gummich formulierte.

Auf diesem Wege soll auch deutlich werden, dass die Veranstaltungen aus dem Verein heraus kommen und von den Mitgliedern selbst organisiert werden.

Zur Neuausrichtung gehöre außerdem, dass sich die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Region Uslar untereinander besser kennen und schätzen zu lernen. Dazu sollen Themenabende veranstaltet werden, bei denen sich Mitglieder mit ihren Geschäften und Unternehmen kurz vorstellen. Geplant ist, die Themenabend auszuweiten, um beispielsweise die Stadtverwaltung einzuladen, damit sich Abteilungen vorstellen und die Kaufleute erfahren, was zum Beispiel für Veranstaltungen wichtig ist wie rechtliche Hintergründe und behördliche Auflagen.

Schließlich stellt sich die Wirtschaftsvereinigung vor, Themenabende auch mit der Kommunalpolitik anzustreben. So soll insgesamt eine gute Zusammenarbeit für Uslar angestrebt werden. Der neue Vorstand nannte als Ziel, gemeinsam etwas für Uslar zu erreichen. Das funktioniere nur zusammen.

Jan Kaiser berichtete, dass Uslars Bürgermeister Torsten Bauer bereits Zustimmung signalisiert habe. Die Wirtschaftsvereinigung will zudem auf Geschäfte und vor allem auch Handwerksbetriebe zugehen, die noch nicht Mitglied sind. Derzeit gehören der Region Uslar knapp 60 Mitglieder an.

Eingangs hatte Matthias Riemer als scheidender Vorsitzender noch seine kurzen Jahresberichte abgegeben: 2019 sei noch einiges gemacht worden, 2020 und 2021 dann wegen Corona nichts mehr, deshalb seien auch keine Beiträge eingezogen worden.

Der vorherige Schatzmeister Jan Kaiser hatte am Anfang von einem Plus in der Kasse berichtet, deren Prüfung keine Beanstandungen ergaben. Der Vorstand wurde entlastet.

Was den Haushaltsplan 2022 angeht, soll der erst aufgestellt werden, wenn die Pandemielage wieder Veranstaltungen zulasse. Jörg Grabowsky vom Albert-Schweitzer-Familienwerk kündigte an, dass für den 22. Juni das Kinderfest in der Innenstadt geplant ist. Wer von den Mitgliedern Interesse hat, sich und seinen Beruf/Tätigkeit bei einem Themenabend vorzustellen, wendet sich an den Vorstand. (fsd)

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