Konzert

Ankommen und Aufbrechen: Sänger aus Berlin in Uslarer Johanniskirche

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Lieder zum Mitsingen: In der Uslarer Johanniskirche sangen der Gospelprojekt-Chor aus dem Solling und der Ökumenische Chor SOG aus Berlin gemeinsam – hier mit Chorleiterin Silvia Marienfeld und der Kirchenband Ephata. Bei den Liedern, die sich stilistisch zwischen Pop, Latin und Gospel bewegten, war auch die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen eingeladen. 

Uslar – Auch auf den zweiten Blick war es nicht zu erkennen: Beim Musikgottesdienst in der Uslarer Johanniskirche sang nicht ein Chor. Es waren zwei. 

50 Sänger und Sängerinnen des Gospelprojekts Solling (G:P:S) und 30 des Ökumenischen Chores Singen ohne Grenzen (SOB) aus Berlin waren dabei. 

SOG-Chorleiterin Silvia Marienfeld und Wolfgang Teichmann (Dassel) kennen sich und hatten die Idee zu dem gemeinsamen Projekt gemäß dem Motto „Musik verbindet – Stadt trifft Land“.

Die zumeist neuen elf Lieder für den Musikgottesdienst hatten die beiden Chöre jeweils in Berlin und Dassel einstudiert. Um Tempo und Interpretation der Stücke aufeinander abzustimmen, reisten nur die Chorleite einige Male hin und her.

Am Wochenende kamen dann die Berliner Chorsänger in den Südsolling. Vor dem ersten Auftritt in der Laurentiuskirche wurde in Dassel ein Tag lang gemeinsam geprobt – und das klappte gut.

„Aus zwei Chören wurde ein Klangkörper“, sagte Chorleiter Teichmann, von dem die zum großen Teil erstmalig erklingenden Kompositionen stammen. Die Texte schrieb Lothar Teckemeyer (Detmold). Begleitet wurden die beiden Chöre von der Kirchenkreisband Ephata.

Nach der Uraufführung in Dassel folgte tags darauf der Musikgottesdienst in der Uslarer Johanniskirche, den Pastorin Astrid Jasper mit gestaltete.

Unter dem Titel „Halt + Los – Vom Ankommen und Aufbrechen“ begann der Gottesdienst zunächst meditativ und nachdenklich (Mit Fragen kommen wir zu dir, Gott), kam dann in Bewegung und endete mit bewegter Musik und einen gospeligem Ausklang (To my Father’s House).

Neben dem musikalischen Miteinander ging es den Initiatoren aber auch um das menschliche Miteinander und Kennenlernen. Viele der Berliner seien das erste Mal im Solling und der Gegend gewesen, berichtete Chorleiter Teichmann. „Sie fanden Uslar und Dassel schön.“

In einer Woche fahren von den 50 Mitgliedern des Sollinger Projektchores rund 30 nach Berlin, um dort mit dem Partner-Chor SOG in zwei weiteren Halt+Los-Gottesdiensten zu singen. Nachdem in Dassel erste Kontakte geknüpft wurden, kommen die Besucher aus dem Solling nun in der Hauptstadt bei SOG-Sängern unter. 

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