Neujahrsempfang der Stadt

Bürgermeister Bauer rief Uslarer zu Werbung für ihre Heimat auf

Neujahrsempfang: Gastgeber des Neujahrsempfangs für die Stadt Uslar war am Samstag Delliehausen. In der Mehrzweckhalle verfolgten zahlreiche Besucher die Ansprachen, Showtänze sowie den Auftritt der Grundschulchors aus Volpriehausen. Foto: Schmidt-Hagemeyer

Delliehausen. Für Respekt vor dem anderen und Toleranz als Bestandteilen der Demokratie warb Uslars Bürgermeister Torsten Bauer am Samstag beim Neujahrsempfang der Stadt Uslar vor mehreren hundert Besuchern in der Mehrzweckhalle Delliehausen.

Politik bestimme in vielen Bereichen das Leben vor Ort, auch in Uslar. „Deshalb ist es gerade in den kleinen Gemeinwesen wichtig, sich für ein Miteinander immer wieder einzusetzen“, so Bauer, der dabei neben den jüngsten Terroranschlägen in Frankreich auch die aktuell große Zahl an Flüchtlingen weltweit ansprach. Für die Stadt Uslar gehöre es zur mitmenschlicher Solidarität, Flüchtlingen im Rahmen der Möglichkeiten zu helfen.

In seiner Rede dankte Bauer den vielen engagierten Menschen, die sich in unterschiedlicher Form für die Stadt einsetzen, und nannte unter anderem die Unterstützer des Uslarer Badeslandes und des Freibades Volpriehausen, DRK, Familienzentrum, Forum Kinderarmut, Landfrauen, Sportvereine, Chöre, Uslarer Tafel und die Feuerwehr.

Positives hatte Bauer in Sachen Finanzen zu vermelden: Die Stadt hat keine Liquiditätskredite mehr. Nach den Zuwendungen durch den Zukunftsvertrag (10,6 Mio.) habe man in drei Jahren weitere fünf Millionen Euro Kredit ablösen können, „so dass wir in diesem Bereich schuldenfrei sind“.

Zukunft für Jugendherberge

Eine weitere frohe Botschaft vermeldete Bauer zum Thema Jugendherberge. Es sei gelungen, einen neuen Pächter zu finden, der eine Fortführung des Herbergsbetriebes plane. Diese Nachnutzung des Hauses werde sich auch positiv auf den Erhalt des Badelandes auswirken, gab sich Bauer überzeigt.

Als Mitbringsel für die Gastgeber hatte der Bürgermeister eine Neuigkeit zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Laut Landkreis ist Delliehausen für den Vorentscheid zum Landeswettbewerb nominiert.

Als weitere Erfolge des vergangenen Jahres zählte der Bürgermeister die neue Kinderkrippe in Schoningen, den Jugendraum Volpriehausen, das Jugendcafé in Uslar, Skaterbahn und die Erweiterung des Medizinischen Versorgungszentrums auf. Sorgen bereitet die medizinische Notfallversorgung. Die Versorgung des Uslarer Landes mit Rettungswagen müsse unbedingt verbessert werden, hieß es. Als weitere Aufgaben nannte Bauer die Umsetzung der Energiewende und den Weiterbau der B 241. Ohne flächendeckende Breitbandversorgung und bessere Mobilitätsstrukturen befürchte er ein „Aussterben“ des ländlichen Raums.

Grundsätzlich appellierte der Bürgermeister an alle, sich für ihre Heimat einzusetzen. „Wir haben mit unserer Uslarer Region ein wunderschönes Fleckchen Erde, dafür    sollten wir weiterhin kräftig Werbung machen.“(shx) Foto: Röber

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