Siebrecht-Gruppe übernimmt VW-Autohaus in Uslar von Südhannover

Übernahme: Die Mitarbeiter des Uslaer Autohauses Südhannover gehören jetzt zur Automobilgruppe Siebrecht, hier mit der neuen Betriebsleiterin Sarah Vogt (links vom Auto, vorne rechts) und Geschäftsführer Maik Siebrecht (rechts vom Auto, hinten links). Foto:  nh

Uslar. Seit Jahresanfang gehört das Uslarer Autohaus Südhannover (VW, Audi, Seat, Skoda) zur Siebrecht-Gruppe. Das Uslarer Groß-Unternehmen hat die Filiale an der Siemensstraße, die zuletzt zur Südhannover-Gruppe gehörte, übernommen.

Damit verfolgt Siebrecht konsequent das Ziel, seine Markenvielfalt abzurunden.

Junior-Chef Maik Siebrecht berichtet, dass die Südhannover-Gruppe den Standort Uslar schließen wollte. Dem sei er mit der Übernahme zuvorgekommen. Nach längeren Verhandlungen stehe jetzt fest, so Siebrecht: Sein Unternehmen führe die Filiale an der Siemenstraße zunächst weiter, bringe sie ab April aber am Standort an der Ernst-Reuer-Straße im Industriegebiet unter. Siebrecht sagte, dass alle Arbeitsplätze der bisherigen Südhannover-Filiale erhalten bleiben würden: 13 Mitarbeiter und zwei Auszubildende. Das Gebäude an der Siemensstraße werde ab April frei.

Ein Autohaus, vier Marken

Am Standort im Industriegbiet bietet Siebrecht dann neben Mercedes auch VW sowie ofiziell ab dem 23. Januar auch die Marke Mitsubishi an. Der Siebrecht-Automobil-Gruppe sei wichtig, „das Marken-Portfolio abzurunden. Neue Standorte sind nicht gewollt“, sagte Maik Siebrecht.

Das VW-Haus an der Siemensstraße, ganz früher das Autohaus Czibeck, leitet bis zur Standortaufgabe Sarah Vogt. Die 27-jährige aus Gieselwerder arbeitet seit 2013 bei Siebrecht und ist Assistentin der Geschäftsleitung. Sie habe sich durch mehrere Projekte profiliert, heißt es.

Bis April werde an der Siemenstraße der Service fortgeführt, während der Verkauf der Marke schon ins Industriegebiet verlegt wurde. Bei der Übernahme der Südhannover-Filiale sei nach längeren Verhandlungen eine einvernehmliche Lösung gefunden worden, sagte Maik Siebrecht.

Mit der Übernahme des Uslarer VW-Autohauses steigt die Mitarbeiterzahl der Siebrecht-Gruppe auf 260. Siebrecht hat Mitsubishi als Nachfolgemarke von Chevrolet aufgenommen, die sich komplett vom europäischen Markt zurückgezogen hat.

Bilanz und Ausblick

Rückblickend auf 2015 gab Geschäftsführer Maik Siebrecht bekannt, dass sein Unternehmen im Vorjahr 8500 Autos verkauft hat. Damit belegt Siebrecht unter den deutschen Opel-Händlern den zweiten Platz.

Das Autohaus Siebrecht zählt zudem als größter Opel-Nutzfahrzeughändler Europas. Die Erweiterung der Tankstelle am Stammsitz an der Wiesenstraße werde demnächst abgeschlossen. Die offizielle Einweihung, unter anderem mit neuem Shop und Terrasse, ist für den 1. März vorgesehen.

Im Januar hat Siebrecht alle Mitarbeiter und deren Lebenspartner zu einer großen Motivationsveranstaltung in Hildesheim eingeladen. Dabei werden die Zukunftspläne des Unternehmens verkündet und die Mitarbeiter darauf vorbereitet.

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