Signale von Bund und Land: Wieder Hoffnung für die neue B 241

Darauf hofft die Bürgerinitiative pro B 241: Auf den Weiterbau der neuen B 241, hier bei der Einweihung des Abschnitts von Ellierode bis Volpriehausen am 12. Oktober 2011. Archivfoto: Schneider

Uslar/Hemmingen. Das Straßenbauprojekt für die Bundesstraße 241 von Volpriehausen bis Bollensen soll wieder an erster Stelle im Land Niedersachsen stehen.

Auch der Bund hat signalisiert, dass er mit der Neubaustrecke noch beginnen möchte, bevor der neue Bundesverkehrswegeplan aufgestellt wird.

Mit diesen positiven Nachrichten ist Horst Johanning von der Bürgerinitiative pro B 241 aus Hemmingen zurückgekehrt. Der frühere stellvertretende Stadtdirektor Uslars hat dort am symbolischen ersten Spatenstich für die B-3-Ortsumgehung teilgenommen und für das wichtigste Straßenbauprojekt im Uslarer Land geworben.

Die Ortsumgehung Hemmingen und ein weiteres Bauprojekt im Norden waren dem neuen Teilstück der B 241 vorgezogen worden und hatten die Verantwortlichen im Uslarer Land wenig optimistisch gestimmt. Die Aussagen, die Johanning jetzt aus Hemmingen mitgebracht hat, gehen wieder in eine andere Richtung.

Lies: Hemmingen ging vor

Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, rechtfertigte das Vorziehen des Projekts Hemmingen damit, dass dort auch eine Stadtbahnverlängerung auf der B 3 vorgesehen ist und daher vordringlicher gewesen sei, berichtet Horst Johanning über die Hintergründe.

Aus Gründen der Glaubwürdigkeit und auf Anraten seiner Straßenbauer soll jetzt aber die Reihenfolge der niedersächsischen Straßenbauprojekte eingehalten werden, habe Lies der Bürgerinitiative zugesichert. Auf der Liste steht der B-241-Neubau auf Platz eins. Die Planungen sind seit Jahren fertig. Es geht damit nur noch um die Finanzierungszusage des Bundes.

Außerdem sei vom Bund ein wichtiges Signal gekommen: Enak Ferlemann, zuständiger Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte gegenüber Johanning, dass der Bund anerkenne, dass das Land das Neubauprojekt unterstütze und noch vor dem neuen Bundesverkehrswegeplan begonnen werden sollte.

Treffen der Wirtschaft

Horst Johanning kündigte für die Bürgerinitiative pro B 241 an, dass es im Januar ein Treffen mit Vertretern vor allem aus der Industrie und dem Gewerbe geben soll, um zu demonstrieren, wie lebenswichtig die neue B 241 für die Region ist und dass noch 2015 mit dem Neubau begonnen werden sollte.

Den Termin für die Uslarer Bürgerinitiative in Hemmingen ermöglichte Klaus Hense, Landesbeauftragter für die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung, der sich schon seit Jahren für den B 241-Neubau im Uslarer Land einsetzt. (fsd) Archivfoto: Dumnitz

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