Situation mit Flüchtlingen in Uslar: „Bisher läuft alles geordnet“

Uslar. „Bisher ist alles geordnet gelaufen.“ Das sagt Uslars Bürgermeister Torsten Bauer auf Anfrage der HNA Sollinger Allgemeinen zur Situation mit der Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt.

68 Menschen sind nach Informationen der Verwaltung im Stadtgebiet untergebracht, hauptsächlich in der Kernstadt Uslar.

Der Bürgermeister berichtet, dass man in Uslar gut vorbereitet war, gerade was die Unterbringungsmöglichkeiten angehe. Es gebe auch noch Ressourcen, sagte Bauer. Alles hänge aber von der aktuellen Situation ab. Demnach ist kein Ende der Flüchtlingswelle zu sehen.

Deshalb hat der Bürgermeister auch zu einer Zusammenkunft mit all denjenigen eingeladen, die mit Flüchtlingsangelegenheiten betraut sind. Dabei standen der Austausch und die Klärung der Frage im Mittelpunkt, wie man die Situation gemeinsam bewältigen kann. Das Treffen war für Mittwochnachmittag anberaumt.

Grundsätzlich sagte der Bürgermeister, dass auch in Uslar ohne den Einsatz von Ehrenamtlichen, insbesondere im Bereich der Kirche und des Familienzentrums, nicht alles zu leisten wäre. Das Familienzentrum sei die erste Anlaufstelle, in dem Hilfe aller Art und unter anderem auch Sprachkurse angeboten werden. Uslar partizipiere dabei vor allem von dem bereits im Vorjahr gegründeten Arbeitskreis Migration – Integration – Kommunikation, sagte der Bürgermeister.

Geplant ist, dass auf der Internetseite der Stadt Uslar Platz geschaffen und eine Informationsbox im Bürgerbüro der Stadtverwaltung aufgestellt werde. Online oder per Papier in die Box können sich dann alle melden, die helfen wollen. Der Bürgermeister verspricht sich davon, die Hilfe wirksam einzusetzen.

Stand der Dinge, was den Wohnraum betrifft, war zuletzt, dass er noch ausreiche. Allerdings mache das alles der zuständige Landkreis.

Die Situation unter den Flüchtlingen bezeichnete Bürgermeister Bauer als unproblematisch. Sie würden sich untereinander helfen, vor allem den Neuankömmlingen. Ein Indikator dafür, dass es gut läuft, ist nach Angaben des Ordnungsamtschefs Thomas Friedrich, dass keine Beschwerden vorliegen.

Bisher funktioniere es wie folgt: Die Flüchtlinge werden von der Landesaufnahmebehörde mit Kleinbussen in ihre Wohnquartiere gebracht. Vor Ort wird ihnen unter anderem mit Fahrrädern zu mehr Mobilität verholfen.

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