Solling Jam im Kulturbahnhof: Vom Klangkeller ins Rampenlicht

Darf beim Solling Jam nicht fehlen: Manuel Henne, der aus Uslar stammt. Foto: Röber

Uslar. Ein volles Programm gab es beim Solling Jam im Uslarer Kulturbahnhof, und das „Jammen“ (mit anderen Musikern zusammen spielen / improvisieren) stand im Vordergrund bei den aus näherer und weiterer Umgebung angereisten Rappern und Hip-Hoppern.

So machte „Teddi Love“ (Thomas Erzeny) mit seinem Hip-Hop-Soul den Anfang, hatte Old-Schooler „Jobke“ (Philip Jobke) für eine Einlage in der Zugabe dabei und rappte selber später nochmal zusammen mit „Olio“ (Oliver Frank) aus Kassel vom Label „Brokaholiks.“ Bei der Plattenfirmahat ihn auch schon „Sylvio Vincent“ (Manuel Henne, früher Uslar) produziert, dessen Rap-Performance mit gemeinsamen Stücken nahtlos in den Auftritt von „MXP“ (Maximilian Putmai) überging.

Düstere Texte

MXP bezeichnet seinen mit Elektronic-Beats unterlegten Tempo-Rap mit düsteren Texten „Düstronic“ und ist Teil des Hannoveraner Künstlerkollektivs „crepic“. Will heißen: Alles ist vernetzt, jeder kennt jeden, alle machen gemeinsam Musik. DJ „Roboti Niro“ (Marco Kruse) legte für alle die Beats auf und scratchte dazu. Stammgast „Dharma MC“ (Falk Dierichs) aus Kassel präsentierte Nachwuchs-Rapper aus dem „Klangkeller“, einem Verein zur musikalischen Förderung Jugendlicher. Lilian Heß (14) schrieb ihre ersten Rap-Lyrics mit 13 und hatte schon auf dem Kasseler Stadtfest ihre ersten Auftritte. Vom Nachwuchs kommt auch Philip Schulz.

Gitarre und DJ

„Passiv“ (Jonas Schaeling) leitete mit melodisch-melancholischem Rap über zu „10 vor 8“ aus Kassel und Berlin mit Rap und Gesang, sie brachten eine Gitarre zum Einsatz und hatten für ihren verhinderten dritten Mann (Gianni Tagliarini) DJ Basti Döhne dabei.

Zum Finale gab es einen Mix aus Hip-Hop, Rap und Pop-Elementen mit „Ikarus und LP“ (Maximilian Ikarus und Philip Partusch mit Sängerin Selina). (rö)

Volles Programm beim Solling Jam im Kulturbahnhof

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