Vorgabe von EU und vom Land

Stadt Uslar stellt Lärmaktionsplan auf: B241 belastet am meisten

Uslar. Die Stadt Uslar muss einen Lärmaktionsplan (LAP) aufstellen. Die Europäische Union und das Land Niedersachsen haben die Stadt Uslar wie auch alle anderen Kommunen mit dem Plan beauftragt.

Der Entwurf liegt in diesem Monat öffentlich aus, das heißt, dass er bis 30. Mai zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung im Bürgerbüro einzusehen ist. Die Bürger sind aufgerufen, den Plan zur Kenntnis zu nehmen und sich gegebenenfalls zu Wort zu melden.

Bürgermeister Torsten Bauer und der städtische Klimaschutzmanager Nils Fiebekorn erklärten zum Hintergrund, dass von der EU seit 2002 ein Konzept über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm existiere, um vorzugsweise schädliche Auswirkungen von Umgebungslärm zu verhindern, vorzubeugen oder zu mindern.

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz habe die Stadt Uslar nun darüber informiert, dass derzeit zur Umsetzung der EU-Richtlinie unter anderem für alle kartierten Hauptverkehrsstraßen außerhalb von Ballungsräumen eine Lärmaktionsplanung für Niedersachsen erarbeitet wird. Die zentrale Lärmaktionsplanung des Umweltministeriums umfasse auch die Bundesstraße 241. Messungen haben ergeben, dass es zwei Stellen mit höchster Belastung gibt. Das sind die Bahnhofstraße in Uslar, konkret der Postberg, und die Harz-Weser-Straße in Gierswalde, hier die Kurve in der Ortsmitte.

Aufgeführt sind auf der anderen Seite auch Erholungsflächen, also ruhigere Gebiete wie Friedhof, Bauerngarten, Schlosspark und Eichholz, die in den Zusammenhang zu erhalten sind. Als Reaktion auf die Belastung an den beiden B-241-Hotspots Postberg und Gierswalde hießt es unter anderem, Lärmschutz durch mehr Grün zu schaffen.

Uslars Bürgermeister machte vor allem deutlich, dass es bei dem Lärmaktionsplan nicht um individuellen Lärmschutz gehe, sondern um eine gesamtheitliche Betrachtung.

Nach der öffentlichen Auslegung wird der Entwurf im Juni im städtischen Wirtschafts-, Umwelt- und Entwicklungsausschuss beraten und soll am 2. Juli im Stadtrat verabschiedet werden. Rückmeldungen zum Lärmaktionsplan aus der Bevölkerung können bis spätestens eine Woche nach Ablauf der Auslegungsfrist am 30. Mai, das ist bis zum 7  Juni, bei der Stadt Uslar schriftlich, per E-Mail oder mündlich, telefonisch zur Niederschrift, abgegeben werden. Die Rückmeldungen werden ausgewertet. Zusätzlich steht der Entwurf im Internet unter www.uslar.de unter Bekanntmachungen, Direktlink: https://www.uslar.de/magazin/magazin.php?menuid=154&topmenu=5.  fsd

Anschrift: Stadt Uslar, Graftstraße 7, Postfach 1240, 37163 Uslar, Tel. 0 55 71/30 70, Fax 0 55 71/307-107, E-Mail: stadt@uslar.de.

Rubriklistenbild: © Archivfoto: Frank Schneider

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