Grünes Licht für Baumhaushotel und Büro

Stadt Uslar zeichnet Feuerwehrleute aus

Ehrung für treue Feuerwehrleute: Bürgermeister Torsten Bauer mit (von links) Michael Arend, Jürgen Hennecke, Günter Saloga und dem Ratsvorsitzenden Georg-Wilhelm Elias. Foto: Dumnitz

Uslar. Seit über 25 Jahren halten die drei Feuerwehrmänner Michael Arend (Offensen), Jürgen Hennecke (Schlarpe) und Günter Saloga (Schoningen) der Feuerwehr die Treue.

Alle drei sind in den Ortskommandos engagiert und wurden während der öffentliche Sitzung des Uslarer Stadtrates am Donnerstag mit Urkunden und Zinntellern geehrt.

Bürgermeister Torsten Bauer und der Ratsvorsitzende Georg-Wilhelm Elias bedankten sich anerkennend bei den Feuerwehrmännern, gratulierten ihnen und hofften, dass alle drei sich auch weiterhin ehrenamtlich in den Ortsfeuerwehren einsetzen. Acht Zuhörer verfolgten die Sitzung am im alten Rathaus.

Einmütig legten die 26 anwesenden Ratsmitglieder fest, dass Ina Jörn neue stellvertretende Vertreterin aus den Kindertageseinrichtungen im Kultus- und Sozialausschuss der Stadt ist.

Neues stellvertretendes und beratendes Mitglied im Bauausschuss ist Nils Utermöhle anstelle von Günter Saloga und in den Beirat für Menschen mit Behinderungen im Landkreis soll jetzt Heike Küchemann entsendet werden. Stellvertreter sollen Stefan Emunds und Hartmut Scheidemann sein.

Einmütig zugestimmt wurde vom Rat auch der Annahme einer 2500 Euro-Spende eines Uslarer Unternehmers für die Feuerwehren.

Zustimmung für Baupläne

Keine Einwände gab es gegen die Änderung des Bebauungsplanes im Industriegebiet Ost. Dort soll erlaubt werden, eine bislang freie Fläche bis zur Straße hin zu bebauen. Konkret plant ein Betrieb, vor seinen vorhandenen Produktionshallen einen Büro-Komplex bis zur Straße hin anzubauen. Bisher war das nicht möglich, weil ein Abstand von zehn Metern einzuhalten war.

Zustimmung gab es auch für Änderungen des Flächennutzungsplanes im Bereich des Baumhaushotels im ErlebnisWald bei Schönhagen. Dort ist der Bau eines weiteren Gebäudes vorgesehen.

Keine Einwände hatten die Ratsmitglieder gegen die geplante Umsetzung von zwei Doppelgaragen auf dem Grundstück eines Unternehmens an der Wiesenstraße, das laut mehrheitlichem Beschluss des Rates bei vier Enthaltungen auch den Bereich einer SB-Tankstelle erweitern und einen Waschpark neu bauen darf. Werner Driehorst (Bunte Ratsgruppe) war mit dem Ausgleich für verloren gegangene Grünflächen im Zusammenhang mit der Erweiterung der SB-Tankstelle und weiterer baulicher Veränderungen unzufrieden.

Das Uslarer Unternehmen habe sich seiner Ansicht nach bereits zu weit in ein angrenzendes Schutzgebiet hinter dem Bahndamm in Richtung Ahle ausgebreitet. Darauf habe er wiederholt hingewiesen, sagte er im Ausschuss, der der Befreiung zustimmte. Das Areal sei schützenswerte Brachfläche. (jde)

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