Stadtjugendring Uslar mit neuer Kraft und eigenem Büro

Viel Elan: Der Stadtjugendring gibt sich optimistisch und hat ein eigenes Büro bezogen, hier helfen (von links) Bürgermeister Torsten Bauer und Stadt Jugendpfleger Kristian Thiemann der neuen Stellvertretenden Vorsitzende Insa Heimsoth und dem Vorsitzenden Christoph Brecht bei den Einladungen zur Informationsveranstaltung über den Kinderschutz. Foto: Schneider

Uslar. „Es wird besser.“ Das verspricht der Vorstand des Stadtjugendrings Uslar für das Jahr 2015. Der Optimismus hat seine Gründe.

So ist der Vorstand wieder vollständig und hat nach den beruflich bedingten Ausfälle im vorigen Jahr jetzt wieder mehr Zeit für die Sache, verkündete Christoph Brecht als wiedergewählter Vorsitzender.

Und: Der Stadtjugendring hat im Haus der Jugend, Bahnhofstraße 10, ein eigenes Büro bekommen. Es wird gerade eingerichtet und befindet sich auf der Etage, in der auch Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann untergebracht ist.

Neu im Vorstand ist seit der Jahreshauptversammlung Insa Heimsoth, bekannt als Jugend-Diakonin von der evangelischen Jugend. Sie übernimmt den Posten der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden Tabea Schulz, die weggezogen ist. Die Bereitschaft der Jugenddiakonin, im Stadtjugendring mitzuarbeiten, wird als großer Gewinn gesehen. Für Insa Heimsoth ist es ein weiterer Schritt, die Region noch besser kennenzulernen.

Erster stellvertretender Vorsitzender bleibt Lucas Weber aus Volpriehausen, der wie Vorsitzender Christoph Brecht wiedergewählt wurde. Der Stadtjugendring Uslar hat 70 Mitgliedsvereine und ist 1947 als Dachverband für Vereine mit Jugendarbeit gegründet worden.

Aufgrund der beruflichen bedingten Einschränkungen waren viele Veranstaltungen des Stadtjugendrings vom Trägerverein Kulturbahnhof übernommen worden. Das Standardprogramm des Stadtjugendrings wie die School´s-Out-Discos vor den Ferien und die Theaterveranstaltungen im Kulturbahnhof werden wieder selbst übernommen.

Grundsätzlich habe der Dachverband wieder mehr Zeit für die Wünsche aus den Vereinen. So hat der Stadtjugendring bereits auf einen Wunsch aus dem Kreis der Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung reagiert und lädt für Donnerstag, 23. April, zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Kindeswohlgefährdung und Führungszeugnisse ab 19 Uhr in den Kulturbahnhof ein.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Rechte und Pflichten der Vereine gemäß dem Bundeskinderschutzgesetz.

Während der Veranstaltung sollen verschiedenen Fragen von Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit zur Kindeswohlgefährdung und zur Umsetzung des Schutzauftrags aufgegriffen und erklärt werden. Im Allgemeinen geht es um die Sorge um das Kindeswohl und den Aufruf an alle, nicht wegzugucken, wenn es um dieses Thema geht.

Referent ist Kreisjugendpfleger Andreas Kohrs. Der Eintritt und auch die Getränke sind an diesem Abend frei. Der Stadtjugendring appelliert an seine Vereine, die Möglichkeit zu nutzen. Auch Gäste sind willkommen. (fsd)

Zum Informationsabend des Stadtjugendrings Uslar über den Kinderschutz am 23. April ab 19 Uhr im Kulturbahnhof sind Anmeldungen per E-Mail an stadtjugendring.uslar@web.de bis zum 20. April erbeten.

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