Verein ist Vorreiter

Strom fürs E-Auto vom Dach des Schlarper Gemeinschaftshauses

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Schlarpes Elektroauto: Andreas Stänger, Ortsbürgermeister und Vorsitzender des Trägervereins Dorfgemeinschaftsanlage, stellte das Fahrzeug jüngst beim Dorfflohmarkt vor. Archivfoto: Frank Schneider

Schlarpe. „Jetzt geht’s scharf.“ Mit diesen Worten kündigt Andreas Stänger als Vorsitzender des Trägervereins Dorfgemeinschaftshaus Schlarpe wichtige Schritte für die Zukunft an und meint damit den Bau einer Fotovoltaikanlage auf dem Dorfgemeinschaftshaus und das Elektroauto-Sharing-Projekt für das Dorf.

So wollen sich Vorsitzender Andreas Stänger und der Vorstand in Sachen Fotovoltaikanlage angesichts eines Investitionsvolumens von rund 20 000 Euro grünes Licht von den Mitgliedern holen und laden zur Mitgliederversammlung für Freitag, 12. Oktober, ab 19.30 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus ein.

Dabei soll nach einer Aussprache der Bau einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Saales beschlossen werden. Zudem stellt der Vorstand eine Satzungsänderung vor, die für 2019 geplant ist. Mit der Änderung will der Trägerverein ermöglichen, eigenständig wirtschaftende Abteilungen zu gründen, unter anderem, um das Projekt Elektro-Auto-Sharing zu betreiben.

Namensänderung

Zudem ist eine Namensänderung für den Trägerverein geplant. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass der Verein sich nicht mehr einzig um das Dorfgemeinschaftshaus kümmert. Geplant ist ein Wettbewerb zur Namensfindung, kündigte Stänger an.

Zum Elektro-Auto fürs Dorf berichtete Stänger, dass die Bewerbung aus Schlarpe für den Kooperationsprojekt Wettbewerb „Unser Dorf fährt elektrisch“ fristgerecht eingereicht wurde. Die Schlarper sind sehr zuversichtlich, dass sie bei der Preisverleihung am 7. November berücksichtigt werden. Wer auf Platz zwei und drei landet, bekommt eine Ladesäule für das Elektorauto finanziert. Dem Sieger steht ein beträchtlicher Zuschuss zur Autoanschaffung ins Haus.

Die Zuversicht in Schlarpe hat ihre Gründe: Es liegen über 45 Absichtserklärungen von Personen vor, die schriftlich bekundet haben, sich an dem Projekt zu beteiligen, sprich das Auto nutzen zu wollen. Darunter befinden sich 20 Personen, die gar kein Auto besitzen. Der Bedarf ist also definitiv vorhanden, deswegen ziehe der Trägerverein das Projekt auch durch, sagte Andreas Stänger.

Bisher acht Fahrer

Außerdem haben sich bereits acht Personen gefunden, die beim Fahrdienst mitmachen wollen. Das Elektroauto soll die Mobilität auf dem Lande sichern und die Dorfgemeinschaft fördern. (fsd)

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