Mobiles Team im Badeland

Tag eins im Testzentrum Uslar war ausgebucht

Corona-Testzentrum Badeland: Der ASB kommt diesen Monat einmal die Woche und bietet Schnelltests an. Im Bild (von links) Uwe Zinke, Frank Schönbach und Jens von Rüsten vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie Bürgermeister Torsten Bauer.
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Corona-Testzentrum Badeland: Der ASB kommt diesen Monat einmal die Woche und bietet Schnelltests an. Im Bild (von links) Uwe Zinke, Frank Schönbach und Jens von Rüsten vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie Bürgermeister Torsten Bauer.

Am ersten Tag ausgebucht. So verlief der Start für das Corona-Testzentrum in Uslar mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Uslarer Badeland.

Uslar - Der Landkreis bietet das Testen mit mobilen Teams seit Montag an. In Uslar besteht wieder die Möglichkeit zum Schnelltest im Badeland am Mittwoch, 14. April, Donnerstag, 22. April, und Freitag, 30. April, jeweils in der Zeit von 9 bis 15.30 Uhr. Terminreservierungen sind von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 0 55 71/30 72 15 möglich.

In Bodenfelde werden die kostenlosen Tests am Freitag, 9. April, Montag, 12. April, Dienstag, 20. April, und Mittwoch, 28. April, jeweils von 9 bis 15.30 Uhr angeboten. Teststation ist das DLRG-Zentrum (Jahnstraße 1). Terminreservierungen sind online möglich über die Internetseite bodenfelde.de. Nur wer über keinen Internetzugang verfügt, kann in diesem Ausnahmefall auch telefonisch unter 0 55 72/93 690 bei der Gemeinde einen Termin buchen, und zwar zu folgenden Zeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr, Dienstag von 14 bis 17 Uhr und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr.

Uslars Bürgermeister Torsten Bauer freute sich am Montagmorgen, dass die mobile Teststation des ASB im Badeland gut angenommen werde und fügte hinzu: „Zunächst einmal wöchentlich arbeiten wir jetzt an einer Ausdehnung dieser dezentralen Testkapazität.“ Er sei froh und dankbar über die Möglichkeit des Testens und setzte zudem darauf, „dass das Angebot weiter ausgebaut werden kann, wenn die Nachfrage den Bedarf bestätigt.“ Als Bürgermeister habe er gegenüber dem Landkreis deutlich gemacht, dass Uslar nicht abgehängt werden dürfe und Testzentren beispielsweise in Nörten für Uslars nichts brächten. Man benötige Lösungen vor Ort.

Bauer rechtfertigte zudem das Vorgehen gegenüber dem Familienzentrum Uslar, das Kritik an Bürgermeister Bauer, der Stadt und dem Landkreis geübt hatte, weil sein vorgeschlagenes Testzentrum nicht angenommen worden sei.

Bauer sagte auf Anfrage, dass er dem Landkreis ursprünglich das Familienzentrum als Testzentrum vorgeschlagen habe, der Landkreis aufgrund fehlender Kapazitäten aber nur die Zentren in Nörten-Hardenberg und Einbeck eingerichtet habe. Das Angebot des Landkreises, einmal die Woche ein Team des ASB zu schicken, habe das Familienzentrum abgewiesen mit dem Argument, dass einmal die Woche als Angebot für die Bevölkerung im Uslarer Land nicht ausreichend sei. Der Uslarer Bürgermeister macht dazu seine eigene Rechnung auf: Einmal die Woche von 9 bis 15.30 Uhr Tests anzubieten, sei genau so viel wie die vom Familienzentrum geplanten drei Tage die Woche mit jeweils zwei Stunden. Das Familienzentrum hatte dazu seinerseits aber auch angekündigt, dass der Zeitrahmen nach Bedarf erweitert werden könne. Zudem würden drei Testtage die Woche mehr Möglichkeiten wegen der Tatsache bieten, dass der Schnelltest nur zwölf Stunden gültig sei.

Bauer sagt, er könne die Kritik nicht nachvollziehen. Er sei vielmehr froh, dass Testen in Uslar möglich ist und man nicht hinter dem Berg liege. 

Jetzt geht es ans Impfen vor Ort

Nach den Testmöglichkeiten beginnt am Montag, 12. April, in Uslar auch das Impfen gegen Corona. Die Vorbereitungen haben begonnen.

Dabei haben Mitglieder der Feuerwehren und des DRK-Ortsvereins Uslar sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung wichtige Vorarbeiten geleistet. Feuerwehren und DRK haben die Telefonnummern der Menschen ermittelt, die für das dezentrale Impfen in Frage kommen (aus der ersten und zweiten Priorisierungsgruppe im Alter über 70 Jahre). Die Telefonnummern werden von den städtischen Mitarbeiterinnen Tina Römermann und Katrin Hartje benötigt, um Impftermine zu buchen.

Die Abfrage der Nummern ist abgeschlossen. Bürgermeister Torsten Bauer berichtet, dass alles bisher „sehr erfolgreich verlaufen ist“. Insbesondere die älteren Mitbürger seien sehr froh, nicht bis nach Northeim fahren zu müssen. Bauer dankt allen Beteiligten „für den hohen persönlichen Einsatz, auch über Karfreitag und das Osterwochenende, für den ebenso die Betroffenen sehr dankbar seien“.

Der Bürgermeister bittet nun darum, dass die Menschen wegen eines Impftermins nicht mehr bei den Feuerwehren, sondern direkt im Büro des Bürgermeisters anrufen, und zwar unter Telefon 0 55 71/30 7110 oder 30 71 11. Frank Schneider

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