Kulturbahnhof-Anschaffung

Premiere für Uslarer Bühnen-Mobil bei Bergbräu-Aktion

Premiere fürs Kuba Stage-Mobil: Markus Thiel (rechts) hat als Vorsitzender des Vereins Kulturbahnhof Uslar den Erstaufbau der neuen mobilen Bühne in die Hand genommen. Musik für die Freiluftveranstaltung steuerten Hans-Georg Gloger (auf der Bühne von links), Tatjana Vetter und Robert Niemann bei.
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Premiere fürs Kuba Stage-Mobil: Markus Thiel (rechts) hat als Vorsitzender des Vereins Kulturbahnhof Uslar den Erstaufbau der neuen mobilen Bühne in die Hand genommen. Musik für die Freiluftveranstaltung steuerten Hans-Georg Gloger (auf der Bühne von links), Tatjana Vetter und Robert Niemann bei.

Der Kulturbahnhof Uslar hat bei der Wünsch-Bier-Was-Aktion der Uslarer Brauerei in Schoningen seine neue mobile Bühne vorgestellt.

Schoningen – Bei einer der ersten öffentlichen Veranstaltungen nach den Corona-Lockerungen waren am Samstag mehrere Dutzend Einwohner aus Wiensen, Verliehausen und Schoningen auf dem Außengelände des Sportclubs Schoningen mit dabei. 110 Stühle waren aufgestellt. Bei der „Wünsch-Bier-Was“-Aktion wurde außerdem die neue mobile Bühne des Vereins Kulturbahnhof Uslar eingeweiht.

Das „Kuba Stage-Mobil“, so der offizielle Name, sei von vier Helfern in knapp einer Dreiviertelstunde aufgebaut worden, sagte Kulturbahnhof-Vorsitzender Markus Thiel bei der Taufe, als man mit Bürgermeister Torsten Bauer und Brauerei-Geschäftsführer Jörg Tietz als einem der Sponsoren anstieß.

Im November 2020 hatte der Verein Fördergeld über das Bundesprogramm „Neustart Kultur (Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft) beantragt. Ende Januar dieses Jahres sei die Zusage über rund 41 700 Euro (90 Prozent der 46 500 Euro Gesamtkosten) von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vom Bundesverband Soziokultur gekommen. Daraufhin sei die mobile Bühne mit Absperrpfosten, Corona-Schildern, Desinfektionsmittelständer und kontaktlosem Kassensystem für rund 42 000 Euro bestellt worden. Restkosten trägt der Verein, unter anderem durch Spenden der Ippen-Stiftung.

Die Bühne habe das Unternehmen in Hümme (bei Hofgeismar) vor drei Wochen geliefert. Möglich sind mit der mobilen mit sechs mal sieben (42 Quadratmeter) Meter großen Bühne eigene Veranstaltungen und von Kooperationspartnern wie etwa dem Stadtjugendring und der Bergbräu-Brauerei, so Thiel.

Erneut aufgebaut werden soll das Kuba-Stage-Mobil voraussichtlich für ein Konzert mit der lokalen Band Rescuer am Samstag, 10. Juli, auf dem Vorplatz des Kulturbahnhofs in Allershausen.  

Bei der „Wünsch-Bier-Was“-Feier am Samstag an der frischen Luft im SC-Biergarten war auch Ina Bartram, angestellte Projektmanagerin des Vereins Kulturbahnhof, unter den Gästen. Sie freute sich über die gelungene Premiere des Aufbaus und das Livekonzert der Uslarer Musiker Hans-Georg Gloger, Tatjana Vetter und Robert Niemannn.

Ebenso Uslars Bürgermeister Torsten Bauer, der sich dem Slogan „Biertrinken für eine gute Sache“ von Brauerei-Geschäftsführer Jörg Tietz anschloss und mit den Initiatoren der dritten „Wünsch-Bier-Was“-Aktion (nach Bollensen und Vernawahlshausen), Mario Renneberg (Verliehausen), Frank Deutschler (Wiensen) und Jörg Grabowsky (Schoningen) anstieß.

Ab sofort könne man Uslarer Bierkisten bei Kontaktpersonen der Vereine in allen drei Dörfern kaufen, hieß es zu den „Wünsch-Bier-Was“-Regeln. Davon profitiere nicht nur die Uslarer Brauerei, sondern auch die Vereine in den Orten, die so später eine Spende für ihre jeweiligen Vorhaben für die Dorfgemeinschaft erhalten sollen.

Die Idee für die Aktion sei entstanden, als sich die Brauerei vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie in einer „desolaten Lage“ befunden habe, sagte Geschäftsführer Tietz. Durch die Aktion werde unterstrichen, dass die Menschen der Region und auch die Stadt zur örtlichen Bergbräu-Brauerei stehen. Die Brauerei hofft, bald wieder Ausstoßzahlen wie vor Corona zu erreichen. Jürgen Dumnitz

Trinken für einen guten Zweck: Bei der „Wünsch-Bier-Was“-Aktion der Uslarer Brauerei stießen am Samstag Bürgermeister Torsten Bauer (von links), Brauerei-Geschäftsführer Jörg Tietz, Frank Deutschler (Wiensen), Mario Renneberg (Verliehausen) und Jörg Grabowsky (Schoningen) auf dem Gelände des Sportclubs Schoningen an.

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