Toter durch Schwelbrand in einem Wohnhaus in Uslarer Ortsteil

Toter lag in diesem Wohnhaus: Bisher hat die Polizei keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Offenbar ist der Hausbewohner an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Foto: Dumnitz

Sohlingen. Die Polizei geht nach einem Todesfall im Uslarer Stadtteil Sohlingen von einem fahrlässigen Unfall aus.

Am frühen Sonntagabend konnte der Notarzt nur noch den Tod eines 57-jährigen Mannes feststellen, der nach ersten Ermittlungen der Polizei in seiner stark verqualmten Wohnung im Obergeschoss eines Zweifamilienhauses an der Straße Eichengrund im Uslarer Ortsteil Sohlingen offenbar erstickt ist. In den Räumen, in denen der Mann alleine lebte, wurde ein sehr hoher Kohlenmonoxid-Wert gemessen.

Um 17.17 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Unter schwerem Atemschutz drang die Feuerwehr in das Wohnhaus ein und löschte den Schwelbrand, der in der Nähe eines offenen Kaminofens im Wohnzimmer entstanden ist, neben dem auch Papier gelagert wurde. Dadurch gerieten ein Teppichboden und Teile des Inventars in Brand. Vermutlich entstand der Schwelbrand nach 13 Uhr, heißt es von der Polizei.

Zwölf Feuerwehrleute aus Sohlingen und sieben aus Uslar waren laut Stadtbrandmeister Jörg Jacob unter anderem mit der Wärmebildkamera zum Erkennen von Glutnestern im Einsatz. Nachdem der Schwelbrand gelöscht war, wurde der Innenbereich druckbelüftet. Die Ermittlungen zum Brand und der genauen Todesursache dauern an. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 5000 Euro.

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