Landkreis-Sprecher ist zuversichtlich in Sachen Kreisstraße

Trotz Mehrarbeit liegen Bauarbeiten zwischen Uslar und Wiensen im Zeitplan

Seit dem 1. März voll gesperrt: Die Kreisstraße 449 zwischen Uslar und Wiensen muss eine komplett neue Asphaltdecke erhalten. Parallel wird der Radweg auf 2,50 Meter verbreitert. Bauende soll am 21. Mai sein.
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Seit dem 1. März voll gesperrt: Die Kreisstraße 449 zwischen Uslar und Wiensen muss eine komplett neue Asphaltdecke erhalten. Parallel wird der Radweg auf 2,50 Meter verbreitert. Bauende soll am 21. Mai sein.

Noch bis 21. Mai ist die Kreisstraße zwischen Uslar und Wiensen wegen Bauarbeiten gesperrt.

Uslar/Wiensen -Die Arbeiten an der Straßen- und Radwegbaustelle zwischen Uslar und Wiensen liegen noch im Zeitplan. Das teilt Kreis-Pressesprecher Dirk Niemeyer auf Anfrage der Sollinger Allgemeine mit. Der Landkreis ist Auftraggeber für die Arbeiten, die am 1. März von Mitarbeitern der Firma Eurovia (Osterode/Harz) begonnen wurden und voraussichtlich bis zum 21. Mai dieses Jahres abgeschlossen sein sollen.

Durch verstärkte Frostschäden im vergangenen Winter seien die geplanten Instandsetzungsarbeiten an der Kreisstraße jedoch aufwendiger als ursprünglich vorgesehen. Zunächst sollte nur eine neue „Verschleißschicht“ auf die Fahrbahn gebracht werden.

Jetzt soll allerdings nach der Ausbesserung von Löchern eine zusätzliche Asphaltschicht zur Verstärkung der vorhandenen Fahrbahnkonstruktion eingebaut werden. „Diese Zusatzarbeiten sollen jedoch im vorgegebenen Bauzeitrahmen mit ausgeführt werden“, heißt es von Niemeyer.

Im Zuge der Erdarbeiten zu Beginn der Baumaßnahme wurde außerdem festgestellt, dass die Böschung neben dem Radweg in Teilbereichen instabil ist, was im Vorfeld nicht erkennbar gewesen sei. Um die erforderliche Stabilität der Böschung durch Eingriffe nicht zu gefährden, werde die Höhensituation des neuen Radweges, der auf 2,50 Meter verbreitert werden soll, teilweise verändert. Zudem werde die Trassenführung etwas weiter von der Böschung abgerückt.

„Diese Umstände wirken sich aber nicht nachteilig auf die Baudurchführung aus“, so der Kreis-Sprecher weiter. Durch die Anpassungsarbeiten werde der Radwegbau rund 30 000 Euro teurer. Die Kosten gab der Kreis vor Baubeginn mit 440 000 Euro an. Die Erneuerung ist Teil der Radwegplanung des Landkreises unter der Federführung des Referats Regionalmanagement und Tourismus.

Die geschätzten Gesamtkosten für die Straßensanierung mit der neuen Asphaltschicht gibt der Landkreis-Sprecher mit 150 000 Euro an. Finanziert werde das aus dem Topf „Bauunterhaltung“, der speziell für derartige Frostschäden vorgehalten werde. Die Kosten für Straßen- und Radwegebau an der Kreisstraße summieren sich damit auf insgesamt 620 000 Euro.

„Wenn weiterhin alles nach Plan läuft, sollte der Fertigstellungstermin aber gehalten werden können“, zeigt sich Niemeyer zuversichtlich. Jürgen Dumnitz

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