Drei Posten vakant

TSV Wiensen will mit Kommission Leute für den Vorstand finden

Für 75 Jahre Mitgliedschaft ehrte Glenn Röber als Vorsitzender des TSV Wiensen und selbst 50 Jahre im Verein Heinrich Niemeyer zu Hause.
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Für 75 Jahre Mitgliedschaft ehrte Glenn Röber als Vorsitzender des TSV Wiensen und selbst 50 Jahre im Verein Heinrich Niemeyer zu Hause.

Wiensen – Freud und Leid lagen während der Jahreshauptversammlung des TSV Wiensen dicht beieinander. Freude herrscht darüber, dass der Sportbetrieb wieder begonnen hat und mit Heinrich Niemeyer ein Mitglied geehrt wurde, das dem TSV seit 75 Jahren die Treue hält.

Als großes Problem entwickeln sich beim TSV unbesetzte Vorstandsposten. Denn nachdem die Positionen des Schriftführers und des zweiten Vorsitzenden schon lange unbesetzt sind und sich erneut niemand fand, trat auch Vorsitzender Glenn Röber nicht mehr an.

Daraufhin bildete die Mitgliederversammlung eine Findungskommission, die sich eine Lösung finden soll. In der Vergangenheit hatte der TSV eigenen Angaben zufolge mit diesem Vorgehen bereits eine ähnliche Situation meistern können.

Das zweite Problem des TSV ist die Vermietung des Sportheims an den Junggesellenverein. Der TSV spricht von Missverständnissen und Kommunikationsproblemen. Das habe zu Missmut geführt. Der TSV soll nun auf Geheiß aus der Mitgliederversammlung erneut mit den Junggesellen über das Thema verhandeln. Ziel ist, einen Vertrag unterneinander abzustimmen und auszuarbeiten und dann der TSV-Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorzulegen.

Wegen dieser Angelegenheit und der Besetzung des Vorstands soll voraussichtlich im Spätsommer bis Herbst eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

Aus den Berichten aus den Sparten ging hervor, dass alle froh sind, dass der Sportbetrieb wieder stattfinden kann. Der TSV Wiensen hat derzeit acht Sparten (Schießen, Wandern, Handball, Gymnastik, Tischtennis, Karneval, Tennis und Faustball).

Die Mitgliederzahl hält sich die vergangenen Jahre relativ konstant. Derzeit sind es 460, fünf weniger als im Vorjahr. Der TSV dankte besonders den Mitgliedern und Betreuern, die dem Verein in schwieriger Corona-Zeit die Treue gehalten haben.

Da steht mit 75 Jahren Heinrich Niemeyer an der Spitze. Vorsitzender Glenn Röber berichtet, dass sich beim TSV niemand daran erinnern könne, dass ein Mitglied für 75 Jahre Treue geehrt worden sei. Der TSV zeichnete den Jubilar zu Hause aus. Dabei zeigte er sogar noch seinen alten Mitgliedsausweis vor.

Zudem ehrte der TSV für 60 Jahre Mitgliedschaft Wilfried Steinhaus und Friedhelm Kohle, für 50 Jahre Marita Kassau, Frank Deutschler und den Vorsitzenden Glenn Röber, für 40 Jahre Jo Seifert und Jens Pfeilsticker sowie für 25 Jahre Christin Riemenschneider, Helge Kunoth und Martin Gaebler sowie nachträglich Jutta Gaebler. (fsd)

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