Motorenwerk

Über 1000 Besucher beim Tag der offenen Tür der Demag in Uslar

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Einen Kran bedienen und ein Gewicht über einen Parcours steuern gehörte auch zum Programm.

Uslar – Knapp 1100 Besucher und gut aufgelegte Gastgeber sorgten dafür, dass der Tag der offenen Tür der Demag in Uslar ein großer Erfolg wurde. Werksleiter Markus Dierschke sieht die Erwartungen übertroffen. Für ihn ist der gute Zuspruch vor allem Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern.

Und die zeigten sich am Samstag von ihrer besten Seite, indem sie den Besuchern kompetent darstellten, was in dem vielfach betitelten Vorzeigewerk wie und wofür produziert wird. Und das zum Beispiel in der Wickelei noch echte Handarbeit erforderlich ist. Mehr als 100 Mitarbeiter waren von 9.30 bis 14 Uhr beim offiziellen Teil des Tags der offenen Tür im Einsatz.

Werksleiter Dierschke berichtete von einer guten Stimmung im Hause, die sich schon während der Vorbereitung eingestellt und die beim Tag der offenen Tür ihren Höhepunkt erreicht habe: „Jeder hat sich auf diesen Tag gefreut.“

Das soll als Aufbruchstimmung genutzt werden, kündigte der Werksleiter an.

Insgesamt war er voll des Lobes auch über alle anderen Beteiligten: Er dankte dem Arbeitgeberverband Niedersachsen-Metall, der mit einem Berufsinfobus vor Ort war, der Uslarer Feuerwehr, die sich vorstellte, dem DRK für die Betreuung der Veranstaltung sowie der Osterfeuergruppe Allershausen und der Werkskantine für das Catering.

Alle Besucher und Mitarbeiter wurden bestens versorgt.

Zum Auftakt am Morgen begrüßten Vertreter der Demag-Geschäftsführung die Mitarbeiter und die ersten Gäste vor der Tür.

Carolin Paulus erinnerte anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Demag daran, dass aus der kleinen Werkstatt in Wetter an der Ruhr ein Global Player und die Demag ein Synonym für Hebetechnik geworden ist. Sie habe Industriegeschichte geschrieben und stehe für Kundennähe und Qualität.

Der Standort Uslar sei dabei ein wichtiges Mitglied in einem weltweiten Produktionsverbund.

Uslars Demag-Chef Dierschke sprach von einem modernen Unternehmen mit großen Fertigkeiten, während Carsten Eustergerling, zuständig für die Werke Wetter und Uslar, an deren Entstehungsgeschichte erinnerte. Zuletzt übernahm der finnische Konecranes-Konzern 2017 die Demag. Er beschäftigt weltweit 18 000 Mitarbeiter.

Für Uslar bedeutete das im vorigen Jahr schwere Zeiten, hieß es in Erinnerung an die ursprünglich geplante Streichung von 100 Stellen und die Abgabe der Motoren-Serienproduktion. Herausgekommen ist nach einem Verhandlungsmarathon ein Zukunftstarifvertrag mit einer Laufzeit bis 2026 und dem Erhalt von 155 Arbeitsplätzen.

Der Umbau des Betriebes laufe gut, und das Unternehmen bilde weiter aus, hieß es von der Geschäftsführung: „Uslar hat eine gute Zukunft.“ Mitarbeiter und das Umfeld seien die Basis dafür. Markus Dierschke rief den Mitarbeitern zu: „Ihr seid der Motor unseres Werks.“

Betriebsratsvorsitzender Norbert Wehrhahn dankte allen Beteiligten am Tag der offenen Tür und wünschte sich, dass es für Uslar vorangehe und weiter gut ausgebildet werde.

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