Bodenfeldes Bürgermeister mahnt zu mehr Sauberkeit: Unmut über Wildwuchs

Schlechtes Beispiel: Über Wildwuchs am Straßenrand ärgert sich Bürgermeister Mirko von Pietrowski seit geraumer Zeit. Er erinnert an die Straßenreinigungspflicht. Foto: Dumnitz

Bodenfelde. Die ganz überwiegende Mehrheit der Einwohner des Fleckens Bodenfelde ist um die Sauberkeit auf den Straßen, Wegen und Plätzen sichtlich bemüht.

Sie halten den Gehweg vor ihren Grundstücken sauber, reinigen ihre Gosse und beseitigen übergewachsene Sträucher und Äste, damit niemand zu Schaden kommt. Das lobt Bürgermeister Mirko von Pietrowski ausdrücklich.

Auch die meisten Hundehalter entfernen den Kot ihrer Hunde ordnungsgemäß, denn sie wissen, wie unangenehm ein Tritt in einen Hundehaufen sein kann. „Und eine Vielzahl wirft auch ganz selbstverständlich ihren Abfall von unterwegs in die von der Gemeinde aufgestellten Abfallkörbe oder nimmt den Müll gar wieder mit nach Hause“, sagte der Bürgermeister. „Damit treten viele ohne großen Tamtam für die Sauberkeit im Ort ein und verbessern damit die Zufriedenheit aller.“

Kostenlose Hundekot-Beutel

Aber leider gebe es dann doch auch „diese und jene ärgerlich unschönen Stellen im Gemeindegebiet, wo die Gehsteige ungepflegt, die Gossen zugewachsen und die Gehwege überwuchert sind“, sagt von Pietrowski. Oftmals müssten die Leute sogar die Straßenseite wechseln, weil das passieren der Stellen nicht ungefährlich sei.

Obwohl kostenlos Hundekotbeutel an die Hundehalter ausgegeben werden, findet sich „noch zu oft“, wie der Bürgermeister meint, Hundekot auf Gehwegen und sogar auf der Weserpromenade, die „eines unserer Aushängeschilder ist“.

Man könne beispielsweise nur noch fassungslos den Kopf schütteln, wenn sich bei den Ruhebänken an der Weser der Müll häuft, obwohl sich nur wenige Meter entfernt Abfallbehälter befinden, die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde regelmäßig leeren. Von Pietrowski appelliert an diejenigen, die sich noch nicht so der Sauberkeit im Ort verschrieben haben.

„Es besteht die Pflicht zur Reinigung für die angrenzenden öffentlichen Straßen, Wege und Plätze einschließlich der Fahrbahnen, Gehwege, Radwege, Parkspuren und Randstreifen ohne Rücksicht auf ihre Befestigung“, so der Chef der Verwaltung. Schmutz, Laub, Papier und sonstiger Unrat müssen beseitigt werden.

Über die Grundstücksgrenze hinausragende Zweige von Bäumen und Sträuchern sind über Gehwegen außerdem bis zu einer Höhe von 2,50 Meter, über Fahrbahnen sogar bis zu einer Höhe von 4,50 Meter zu beseitigen.

Abfallbehälter nutzen

Auf öffentlichen Straßen, Park- und Grünflächen, Friedhöfen, Spiel- und Sportplätzen, Fest- und Grillplätzen sowie an Uferanlagen und Teiche dürfen Papier und Abfälle (wie Zigaretten, Kaugummi, Zigarettenschachteln sowie sonstige Verpackungsmaterialien) nur in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter entsorgt werden. „Das darf man nicht einfach wegwerfen“, mahnt der Bürgermeister. Um noch mehr Möglichkeiten zur Müllbeseitigung anzubieten, hat der Flecken in diesem Jahr 15 weitere Abfallbehälter gekauft und aufgestellt, nachdem es ein Jahr zuvor bereits zehn Müllkörbe waren.

Hundehalter seien dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass öffentliche Straßen und Anlagen nicht mit Hundescheiße verunreinigt werden. Unbeaufsichtigte Hunde haben insbesondere auf Spielplätzen nichts zu suchen.

Wenn sich alle an diese einfachen Regeln hielten, sei das gut für das an sich schöne Gemeindebild und bedeute zudem weniger Stress für das gemeinsame Miteinander.

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