Plan zur Sanierung steht seit zehn Jahren

Stützmauer marode: Kupferhammer in Uslar soll bald saniert werden

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Nächste Großbaustelle in Uslar: Die Straße Kupferhammer (rechts) soll saniert werden, vor allem die Stützmauer entlang der Auschnippe mit der B 241.  

Uslar. Die Uslarer Straße Kupferhammer soll nach Meinung der Stadt bald saniert werden.

Der Kupferhammer in Uslar steht schon länger auf der Liste der Straßen im Uslarer Land, die dringend saniert werden müssen. Dabei geht es vor allem um die Stützmauer zur B241 (Auschnippe) hin: Die Mauer wandert ständig Richtung Hauptstraße, wenn auch nur wenige Millimeter, haben Messungen ergeben.

Die Stadtverwaltung rät dazu, mit der Sanierung nicht mehr zu lange zu warten. Volker Mäder, Leiter des Bereichs Baumanagement, spricht von starken Bewegungen über die Jahre gesehen. Es sei nichts akutes, aber es werden kontinuierliche Verschiebungen festgestellt, bezieht er sich auf regelmäßige Messungen an der langen Stützmauer: Die Mauer bewegt sich etwa fünf bis zehn Millimeter pro Jahr zur Bundesstraße hin. Bisher sind es im oberen Bereich sieben Zentimeter. Bei genauer Betrachtung sind die sechs Messpunkte zu erkennen: Sie sind mit Farbe markiert.

Plan besteht zehn Jahre

Sie wandert ständig: Die Mauer am Kuperhammer. 

Das Projekt Kupferhammer besteht schon über zehn Jahre, konkret seit dem Ausbau der B241 an der Auschnippe. Gemessen wird seit 2007. Der Kupferhammer führt von der Auschnippe bis zur früheren Jugendherberge.

Die Stadtverwaltung hofft, dass die Wiesenstraße bald fertig wird und mit dem Kupferhammer begonnen werden kann, hatte Diethelm Breker in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses gesagt. Die Unterlagen für die Ausschreibung liegen schon bereit.

Für die Sanierung des Kupferhammers werden Kosten von inzwischen über einer Million Euro erwartet. Die Kosten haben sich inzwischen verdoppelt, zum einen aufgrund der allgemeinen Kostenanpassung, zum anderen aufgrund der Kostenexplosion in der Baubranche. Vorgesehen ist, die Finanzierung auf zwei Jahre zu verteilen.

Bei dem Projekt soll die Mauer durch eine Betonwand ersetzt werden. Außerdem ist die Erneuerung der Straße bis etwa auf Höhe der Mitte des Hauses Nr. 1.

Geprüft werde noch, ob sich der Bund finanziell beteilige, hatte Uslars Bürgermeister Bauer im damaligen Bauausschuss verkündet.

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