Lavespark

Bauhof pflanzt 13 500 Blumen-Zwiebeln für Uslar-Landkarte

Jan Stimpel vom Bauhof der Stadt Uslar mit Krokus-Zwiebeln in der Hand. Die hat er auf dem Rasen neben der St.-Johannis-Kirche eingepflanzt.
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Krokus-Zwiebeln kommen in die Erde: Jan Stimpel vom Bauhof Uslar hat Tausende davon per Hand eingepflanzt.

Uslar – Für die Blumen-Landkarte mit Uslar und den 19 Ortsteilen neben der St.-Johannis-Kirche ist fast alles vorbereitet.

Uslar. Der städtische Bauhof hat am Montag 10 500 Krokus-Zwiebeln per Hand eingepflanzt. Die Landkarte kann im Frühjahr erblühen. Wieso dann fast alles? Die über 10 000 Blumenzwiebeln haben nicht gereicht für die große Krokus-Landkarte auf der Rasenfläche im Lavespark, wie der Bereich genannt wird. Wirtschaftsförderin Stefanie Möhlenhoff musste nachbeordern: 3500 weitere Krokus-Zwiebeln sind bestellt und sollen diese Woche noch unter die Erde zu den anderen kommen.

Am Montag legten sich Uwe Peschmann, Gottfried Exner, Marvin Lenthe und Jan Stimpel vom Bauhof mächtig ins Zeug: Zwei hackten Pflanzlöcher auf, zwei legten die Blumenzwiebeln rein und schlossen die Pflanzlöcher wieder. Um kurz nach 10.30 Uhr waren schon 2000 Blumenzwiebeln eingepflanzt.

Vorher hatten Thoma Sattler und Bernhard Simon genau ausgetüftelt, wie die Landkarte aussieht und wo die Ortsteile geographisch richtig angeordnet werden. Die Gesamtfläche besteht aus lila Krokussen, die 19 Ortsteile werden mit weißen Krokussen dargestellt, berichtet Stefanie Möhlenhoff von den Planungen für die Blumen-Landkarte. Zur Blüte im Frühjahr sollen dann noch Ortswappen angefertigt und den Orten zugeordnet werden.

Wichtig ist für das Gemeinschaftsprojekt mit Stadt, Ortsrat Uslar und Rundem Tisch Artenvielfalt, dass sich eine Grünfläche in eine attraktive Grünfläche und Bienenweide verwandelt, sagt Stefanie Möhlenhoff zum Hintergrund aus optischen und ökologischen Gründen: „Alle Beteiligten erhoffen sich eine nachhaltige, attraktive Blütenpracht im nächsten Frühjahr.“ Sie verweist darauf, dass ausschließlich pollen- und nektarspendende, sich leicht vermehrende Arten ausgesucht wurden. Die Blumen-Landkarte blühe jedes Frühjahr einige Wochen intensiv und farbenfroh, zudem bleibt die Rasenfläche nach der Blüte weiterhin als Veranstaltungsort erhalten.

Außerdem beteiligt sich Uslar mit der Krokus-Landkarte an der Landesgartenschau in Bad Gandersheim 2022, indem sie Grünflächen im städtischen Raum aufwerte.

Von Frank Schneider

Das wird Volpriehausen: Uwe Peschmann zeigt auf die Markierung.
Pflanzaktion für die Blumen-Landkarte Uslars: Gottfried Exner (von links) , Marvin Lenthe (hinten), Jan Stimpel und Uwe Peschmann vom Bauhof der Stadt Uslar pflanzten am Montag 10 500 Krokus-Zwiebeln auf der Rasenfläche bei der St.-Johannis-Kirche und dem ehemaligen Krankenhaus (hinten) ein.

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