Uslar: Neues Medizinisches Versorgungszentrum startet Montag

Bis zuletzt wurde gearbeitet: Blick in das neue MVZ in Uslar, hier der Empfang für die chirurgische Praxis. Foto: EKW/nh

Uslar. Die Gesundheitspark-Lenglern GmbH eröffnet am Montag, 3. November, ihr Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Uslar. Es befindet sich im so genannten Ärztehaus am Wolfhagen. Um 8 Uhr werden die ersten Patienten erwartet. Die Öffentlichkeit ist für Freitag, 14. November, ab 14 Uhr zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Die Gesundheitspark Lenglern GmbH sieht sich als regionaler Gesundheitsdienstleister. In Uslar wurden den Angaben zufolge 500 000 Euro in die Zusammenlegung der beiden Standorte Graftplatz (Chirurgie) und Wolfhagen investiert. Die komplett renovierten Räumlichkeiten des neuen MVZ „entsprechen den Anforderungen an eine moderne chirurgische Praxis“. Neben einer digitalen Röntgenanlage sind zwei Spezialräume für ambulante Eingriffe entstanden. Sie sind mit OP-Leuchten ausgestattet.

Im Ärztehaus Uslar befindet sich seit Schließung des Krankenhauses bereits ein Medizinisches Versorgungszentrum, die Helios MVZ Südniedersachsen GmbH mit Orthopädie, Urologie, Neurologie und Gynäkologie.

Für das klinische Personal im neuen MVZ gibt es separate Räume für die Vorbereitung der Untersuchungen und chirurgischen Eingriffe. Die Patienten-Umkleiden sind mit einem abgetrennten WC ausgestattet. Ein innen liegender Aufzug verbindet die internistische Arztpraxis in der ersten Etage mit dem neuen chirurgischen Bereich des MVZ im Erdgeschoss. Die 250 Quadratmeter große Fläche im Erdgeschoss wurde komplett entkernt und neu bebaut.

„Gerade nach der Schließung des Uslarer Krankenhauses vor über zwei Jahren sehen wir uns in der Pflicht, für die Bevölkerung im Solling ein adäquates Angebot an Gesundheits-Dienstleistungen anzubieten, ohne gleich nach Göttingen fahren zu müssen“, sagt Daniel Ganz von der Gesundheitspark-Lenglern GmbH. Neben Göttingen-Weende und Lenglern ist Uslar der dritte Standort des Gesundheitsdienstleisters. Die Patientenverwaltung ist auf ein elektronisches System umgestellt worden. Papierakten gibt es nicht mehr. Vorteil: Ärzte von allen drei Standorten können auf die Patientendaten, Röntgenbilder und Befunde aus den anderen Praxen zugreifen, Doppeluntersuchungen werden so vermieden, heißt es.

An dem neuen Standort stehen den Patienten mit Dr. Thomas Reitemeier ein Facharzt für Allgemeinmedizin, mit Matthias Völke einer für Chirurgie – mit berufsgenossenschaftlicher Sprechstunde – sowie mit Dirk Meihorst ein Kardiologe und Internist als Ansprechpartner zur Verfügung. (fsd)

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