Tipps der Polizei in der Vorweihnachtszeit

Uslars Polizei rät: Geld, Papiere und Handy dicht am Körper tragen

Florian Reschke vom Polizeikommissariat und warnt mit Cornelia Klausch, Leiterin des Polizeikommissariats Uslar, anlässlich der Vorweihnachtszeit vor Taschendiebstahl.

Der Weihnachtsmarkt in Uslar selbst ist bisher ja nicht von solchen Fällen betroffen. Generell aber ruft größerer Andrang von Menschen die Taschendiebe auf den Plan. Zielgruppe sind ältere Menschen sowie Personen, die Kinderwagen schieben. So sind unter anderem sogenannte reisende Täter unterwegs, die zum Beispiel arbeitsteilig vorgehen: „Einer lenkt ab, einer greift zu und der Dritte übernimmt die Beute,“ erklärt Uslars Polizeichefin Cornelia Klausch das Vorgehen.

Das Repertoire der Taschendiebe sei äußerst umfangreich. Opfer werden im Gedränge angerempelt oder unter einem Vorwand abgelenkt, beispielsweise, indem Kleidung der Opfer versehentlich beschmutzt wird oder die Täter nach dem Weg fragen. Die Täter sind oft professionell und international agierend und grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv. Gefährdet sind auch die Menschen, die Handys, Taschen oder Portemonnaies im Kinderwagen oder Einkaufswagen ablegen. Die Tipps der Polizei: Hand- und Umhängetaschen sollte verschlossen auf der Körpervorderseite getragen werden mit dem Verschluss zum Körper.

Polizei Uslar rät, Wertsachen direkt am Körper zu tragen

Männer sollten die Geldbeutel nicht in der Gesäßtasche aufbewahren, sondern Portemonnaies, Zahlungskarten, Papiere und Smartphone in Innentaschen der Kleidung oder in einem Brustbeutel oder Gürtel-Innentasche tragen. Und: Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.

Zusammengefasst: Wertvolle Sachen dicht am Körper tragen und nicht oben in eine Tasche oder einen Korb oder Kinderwagen legen. Handtaschen sollten nie unbeaufsichtigt abgestellt oder aufgehängt werden.

Zuletzt waren in der Kernstadt vermehrt Klagen über zwei Bettler zu hören. Die Polizei hat ihnen gegenüber bereits zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben und rät dazu, ihnen mit einem Nein zu entgegnen, wenn Sie nach Geld fragen. Cornelia Klausch fügt hinzu, dass Betteln an sich nicht verboten ist, allerdings, wenn es mit aggressivem Vorgehen geschieht.

Wer nicht weiter weiß: „Wir nehmen jeden Hinweis auf und überprüfen das,“ sagte die Leiterin des Polizeikommissariats. 

Rubriklistenbild: © Foto: Frank Schneider

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