Appell an die Stadtverwaltung und Politik

Sollingverein gegen Sammelunterkunft

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Das ehemalige Krankenhaus

Uslar. Der Sollingverein Uslar sieht in der möglichen Nutzung des ehemaligen Krankenhauses Uslar als Flüchtlingsunterkunft die denkbar schlechteste Lösung für Uslar.

Der Verein hat während seiner Jahreshauptversammlung einen Appell an Stadtverwaltung und Politik verabschiedet, "alles dafür zu tun, dass eine Sammelunterkunft im ehemaligen Krankenhaus und im sonstigen Stadtgebiet vermieden werden kann."

Der Sollingverein begrüße vielmehr die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen. "Im Herzen der Uslarer Altstadt eine Unterkunft für eine große Zahl von Flüchtlingen einzurichten, birgt Probleme für das innerstädtische soziale Leben", schreibt Vorsitzender Prof. Dr. Helmut Volpers.

Die Lage des Krankenhauses am Schlossgarten, am Graftplatz und im Museumsumfeld sei ein idealer Standort für die geplante Altersresidenz. Volpers: "Die Möglichkeit, dass in diesem Gebäude viele Uslarer Senioren ihren Lebensabend verbringen, würde durch die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft für lange Zeit verbaut."

Das Niedersächsische Innenministerium hat nach Begutachtung des Uslarer Hauses vor zwei Wochen noch keine Entscheidung in der Unterkunftsfrage in Uslar getroffen, hieß es am Montag.

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