Wilhelm-Raabe-Straße und Ernst-Reuter-Straße

Stadt Uslar stellt zwei Straßensanierungsprojekte vor

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Wilhelm-Raabe-Straße in Uslar: Sie führt von der B 241 (unten) bis zum Feuerwehrhaus und soll im nächsten Jahr saniert werden. Archivfoto: Frank Schneider

Zu den Straßensanierungen in Uslar kommen zwei größere Projekte hinzu: Die Erneuerung der Wilhelm-Raabe-Straße in Uslar und der Ernst-Reuter-Straße im Industriegebiet.

Während der jüngsten Sitzung des Bau- und Brandschutzausschusses wurden die Vorentwürfe vorgestellt. Volker Mäder, Leiter des Baumanagements der Stadt Uslar, machte deutlich, dass es sich um die ersten Planungen handele, und die Phase mit Details und der Beteiligung der Öffentlichkeit noch nicht erreicht sei. Vielmehr gehe es darum, den Ausschuss und damit die Lokalpolitik über den Stand der Dinge zu informieren.

Die Ernst-Reuter-Straße, die von der Kurt-Schumacher-Straße abzweigt und Richtung Bollensen führt, soll demnach bis Höhe Motorradhaus Fuchs erneuert werden, inklusive Stichweg, der zum Gelände der Firma Fuchs geht. 

Laut Michael Lex vom Planungsbüro Ludwig & Partner aus Dassel müsse der Unterbau des bisherigen landwirtschaftlichen Weges erhöht werden wegen der nicht ganz einfachen Beschaffenheit des Untergrunds. Das führe zu erhöhten Kosten.

Das ist geplant

Geplant sei eine übliche Fahrbahnbreite von 6,35 Metern plus Gehweg und Hochbord. Der Stichweg erhalte einen Mehrzweckstreifen wegen der noch ungenutzten Gewerbeflächen. Die Kosten werden bisher auf rund eine Million Euro geschätzt.

Für die Uslarer Stadtwerke GmbH erklärte deren Geschäftsführer Martin Adolph, dass für die Entwässerung der Straße ein Versickerungsbauwerk geplant werde. So werde verhindert, dass mehr Wasser über die Kanalisation nach Allershausen fließe.

Zum Ausbau der Wilhelm- Raabe-Straße, die von der B241 zum Feuerwehrhaus führt, berichtete Belinda Bleibaum vom Büro W. Lühning aus Northeim über den Stand der Planungen nach der ersten Besichtigung: Der erste Abschnitt ist von der B 241 bis zum Abzweig Kleines Feld geplant und sieht den Ausbau mit zwei Parkplätzen und alternativ mit einem Parkstreifen vor mit jeweils knapp über 260 000 Euro geschätzten Kosten.

Für den zweiten Abschnitt

Für den zweiten Abschnitt bis zur Vahler Twetje inklusive der Fläche vorm Feuerwehrhaus sind bisher 198.000 Euro Kosten geschätzt. Bei der Variante zwei, bei der nur die Pflasterfläche für knapp 50.000 Euro vorgesehen würde, äußerte die Planerin gleich mehrfach Bedenken unter anderem wegen mangelnder Rangiermöglichkeiten für die Drehleiter der Feuerwehr, wegen der Entwässerung und des schwierigen Baugrunds. Die große Unbekannte sei der Untergrund, und die könnte teuer werden, hieß es.

Zu den Terminplanungen ist zu sagen, dass für die Ernst-Reuter-Straße vorgesehen ist, zuerst den Stichweg auszubauen und in der ersten Jahreshälfte 2020 loszulegen und ab 2021 mit der Ernst-Reuter-Straße. Die Wilhelm-Raabe-Straße steht 2020 im Terminkalender.

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