Abendeinkaufsaktion der Wirtschaftsvereinigung

Uslarer Herbstzauber belebt die Innenstadt

Andrang im Diakonieladen: Das Geschäft Jacke wie Hose beteiligte sich erneut am Herbstzauber. Fotos: Gudrun Porath

Uslar – Volle Geschäfte und viele Menschen auf den Straßen, das ist in der Uslarer Innenstadt nur noch selten zu sehen. Beim Herbstzauber freute sich die Wirtschaftsvereinigung Region Uslar über eine riesige Resonanz.

Den Auftakt machte die Kürbiswerkstatt vor dem Rathaus. Bei schönstem Herbstsonnenschein waren Kinder und Eltern damit beschäftigt, 50 Kürbisse in kleine Kunstwerke zu verwandeln. Das war ganz schön anstrengend, sagte Sophia Henke, die mit ihren vier Jahren zu den jüngsten Kürbis-Schnitzerinnen und Schnitzern gehörte.

Im Rathaus hatten noch vor dem offiziellen Beginn um 18 Uhr die ersten Besucher eingefunden, um sich die Fotoausstellung der Sollingknipser anzusehen, das Essen von Bauer Otte zu genießen und sich eine Kette auszusuchen.

Jeder Besucher, der für einen Euro einen Snack, eine Suppe oder ein Getränk in den teilnehmenden Geschäften orderte, bekam einen Anhänger für die Kette. Die Bilanz: „Alle 600 Ketten haben einen neuen Besitzer gefunden.

Außerdem haben wir über 3000 Anhänger ausgegeben. Damit war die Resonanz noch einmal größer als in den Vorjahren“, freute sich Christina Johanning von der Region, die von der Rathaushalle aus immer wieder Helfer in die Geschäfte schickte, wenn dort Anhänger oder Ketten benötigt wurden.

Obwohl es deutlich weniger Geschäfte in der Innenstadt gibt als noch im Vorjahr, habe man mit 13 Geschäften eine Rekordbeteiligung erreicht, ergänzte Christina Johanning und freute sich mit allen über den großen Zuspruch. Die Besucher warteten teilweise in langen Schlangen auf ihren Snack und nutzten die Gelegenheit, einzukaufen und sich beraten zu lassen.

Ein Teil des Erfolgs sind die kulinarischen Köstlichkeiten, mit denen sich die Gastronomen an der Abendeinkaufsaktion beteiligten. Über deren Engagement freue man sich besonders, so Christina Johanning, weil es bei der herrschenden Personalknappheit nicht selbstverständlich sei, eine zusätzliche Veranstaltung zu versorgen.

Einige engagierten sich zudem für den guten Zweck. Bei Kornelia Rogalla etwa bot das Gasthaus Johanning Kartoffelsuppe an. Die Einnahmen, sind für das Kinderhospiz in Göttingen gedacht.

Im Modewerk von Kira Bertram gab es gebrannte Mandeln, deren Erlös an die Kinderkrebsstation in Göttingen geht, im Bücherwurm von Monika Volle wurde die Peking-Suppe des Asia-Restaurants im Schützenhaus zugunsten des Uslarer Badelandes verkauft. Bei Optikerin Stefanie Kurz wurde sogar selbst gekocht. Weil ihr Gastronom kurzfristig abgesagt hatte, freute sich Kurz über den Einsatz von Yvonne Koch aus Bovenden, Yvonne Schaff-Meyer aus Scheden und Sarah Ve Möhlke aus Adelebsen. Die drei Frauen hatten ihren Thermomix mitgebracht und produzierten Rotkohl- und Fitnesssalat und Tomatencremesuppe direkt im Geschäft.  zyp

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