Für effektiven Schutz

Stadt Uslar ruft Bürger auf: Hochwasserdaten für Konzept zur Verfügung stellen

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Uslarer sollen Hochwasserdaten für Konzept zur Verfügung stellen.

Die Stadt Uslar wendet sich bei der Aufstellung eines Hochwasserschutzkonzepts an ihre Einwohner und sucht Informationen aller Art zu Hochwasserereignissen.

Grund ist, dass in die Bestandsaufnahme für das Konzept möglichst viele Daten einfließen sollen und verwendet werden können.

Ziel ist, ein immer feineres Netz zu erhalten, sagte Volker Mäder als Leiter des Baumanagements der Stadt Uslar im Beisein von Bürgermeister Torsten Bauer zu dem Aufruf.

Das Konzept erstellt die Firma Fugro Germany GmbH aus Nordhausen, die bereits über Ortskenntnisse verfüge. Die Vermessung übernimmt das Vermessungsbüro Schröder aus Harztor-Ilfeld. In der ersten Stufe ist noch bis zum 15. Dezember die Bestandsaufnahme und Ermittlung aktueller Daten zu Gewässervermessung, Hydrologie (Wissenschaft, Lehre vom Wasser), und Hydraulik vorgesehen. 

Das Konzept wird gefördert vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Ahle und Rehbach I und II

Das Bearbeitungsgebiet erstreckt sich auf die Ahle mit den Wasserläufen Lohbach, Lunaubach, Struthbach, Tapenke, Italbach, Henneckenbach, Martinsbach, Butterbach, Kampbach sowie weitere Nebenbäche, ferner auf Rehbach I und II mit Wöseke, Malliehagenbach, Beeke (Schlarpe) sowie Nebenbächen.

Gesucht werden • Berichte und Bildmaterial zu Hochwassereignissen beziehungsweise von Geschwemmselablagerungen infolge eines Hochwassers, • Informationen zu privaten Vorsorgemaßnahmen (technisch oder baulich) gegen Hochwasser, • längerfristige private Niederschlagsaufzeichnungen zur ortsbezogenen Ergänzung der amtlichen Wetteraufzeichnungen.

Die privaten Aufzeichnungen sollen dazu dienen, die Genauigkeit zu verbessern. Die Stadt habe schon viele Beiträge erhalten, könne aber alle Informationen gebrauchen, die in den Hochwasserschutz mit einfließen. 

Grundsätzlich versicherten Bürgermeister und Baumanagements-Leiter, dass die Stadt an kombinierten Schutzmaßnahmen festhalte, die wirkungsvoll und bezahlbar sind und auch in die Landschaft passen.

Und dafür ist auch die Mitwirkung betroffener Eigentümer wichtig: Ohne ihre Hinweise sei ein wirksamer Schutz nicht möglich, appellieren Bauer und Mäder an die Bevölkerung, sich zu beteiligen.

Rückmeldungen können per E-Mai an wegmueller@uslar.de geschickt oder gesammelt in Papierform abgegeben werden bei Kirsten Wegmüller, Raum 2, Graftplatz 3 (Altes Gericht, Baumanagement). (fsd)

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