Keine Standortänderung

Uslarer  Weihnachtsmarkt bleibt am Museum

Uslar – Der Uslarer Weihnachtsmarkt wird weiterhin am Museum aufgebaut. Das ist der Plan für 2019.

Der Uslarer Weihnachtsmarkt bietet viel Stoff für Diskussionen. Die beginnt bei der Standort-Wahl mit der Frage Museum oder Rathaus und die wird fortgesetzt über das Angebot an Ständen und über das Rahmenprogramm und dabei vor allem über die Après-Ski-Party. Wir haben hier Fragen und Antworten zusammengestellt.

Wie fällt die Bilanz der Stadt Uslar aus?

Gabi Scharberth, Organisatorin des Weihnachtsmarktes und aller anderen Märkte und ähnlicher Veranstaltungen in Uslar, ist zufrieden. Grund für die positive Bilanz ist nach ihren Worten die positive Resonanz insgesamt und der recht gute Besuch trotz des bescheidenen Wetters. Zudem sind die Standbetreiber und Aussteller von Handwerks- und Kleinkunst nach 22 Tagen Weihnachtsmarkt zufrieden, schildert Gabi Scharberth.

Wie sind die Neuerungen angekommen?

Das Weihnachtscafé am neuen Standort im Museums-Haupthaus ist laut Gabi Scharberth trotz Anlaufproblemen gut angenommen worden. Unter anderem hätten sich Rollstuhlfahrer erfreut über den barrierefreien Zugang geäußert. Aus diesem Grund und wegen größeren Platzangebots war das Weihnachtscafé aus dem Museumsstübchen ausgelagert worden. Der neue Standort müsse sich in den Köpfen noch festsetzen. Die Vereine, die das Café abwechselnd betrieben haben, hätten sich durchweg zufrieden gezeigt.

Wie ist die Teestube im Museumsstübchen angekommen?

Die hätte laut Gabi Scharberth besser laufen können. Vermutlich brauche es wie vieles in Uslar eine gewisse Anlaufzeit. Teestuben-Betreiber Andreas Hoffmann aus Hofgeismar komme aber wieder mit seiner Teestube und dem Angebot unter anderem mit Tee-Seminaren. Vier bis fünf Seminare hätten stattgefunden.

Was war noch zu bemerken?

Erstmals hätten wieder zwei Reisebusse gestoppt, damit die Insassen den Weihnachtsmarkt besuchen. Einer war gebucht von den Landfrauen Wolfhagen, die den Weihnachtsmarkt neben einer Stadtführung und einem Essen im Hotel Menzhausen auf dem Programm hatten. Der andere Bus steuerte den Weihnachtsmarkt spontan nach einem Besuch im Landcafé Gollart in Kammerborn an.

Stichwort Rahmenprogramm: Wie ist es angekommen?

Es ist laut Gabi Scharberth gut gelaufen. Höhepunkt war die Feuershow zum Auftakt. Sie soll beibehalten werden. Die Après-Ski-Party war nicht so gut besucht und war von der Werbung her nicht so optimal angekündigt, gab Gabi Scharberth zu, verwies aber auch auf die Verantwortung von Gastronom Daniel Zarnitz in der Sache. Auf der Suche nach einer Alternative werde beim Weihnachtsmarkt 2019 etwas neues ausprobiert, kündigte Gabi Scharberth an. Voraussichtlich laufe es auf eine Nikolausparty am Freitag, 6. Dezember, hinaus.

Immer wieder wird über die Standortfrage für den Uslarer Weihnachtsmarkt diskutiert. Wie ist der Stand?

Der Weihnachtsmarkt bleibt laut Gabi Scharberth am Museum. Der Platz vorm Rathaus komme zum einen derzeit wegen der Baustelle Wiesenstraße und der geänderten Verkehrsführung in der Innenstadt nicht in Frage. Hinzu komme, dass die Kleinkunstaussteller zum anderen ausdrücklich zufrieden seien mit ihrem Standort im Museum. Stände im Freien kämen für sie nicht in Frage, heißt es.

Der Riesenadventskalender, sozusagen Markenzeichen des Uslarer Weihachtsmarktes, besteht seit 25 Jahren. Wird das Jubiläum gefeiert?

Gabi Scharberth gibt sich zurückhaltend. Es sei etwas in Planung. Es stehe aber noch nichts genaues fest. Generell werde das Jahr genutzt, um mit weiteren möglichen Standbetreibern für den Uslarer Weihnachtsmarkt zu sprechen.

Termin für den Weihnachtsmarkt 2019 ist voraussichtlich vom 29. November bis 20. Dezember. fsd Archivfoto: Kornelia Schmidt-Hagemeyer

Rubriklistenbild: © Archivfoto: Jürgen Dumnitz

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